Mittelalter beenden. Kirchen in die Schranken weisen.

Wenn man die unglaubliche Story von den sogenannten stattlichen Bekenntnisschulen in NRW liest, sieht man, dass in Berlin zum Glück vergleichsweise zivilisierte Zustände gelten.
Wieso will die GEW dann den Religionen zunehmend mehr Raum in den Schulen einräumen?
Sinnvoller wäre es ja wohl, den skandalösen Bezug auf „christliche Werte“ endlich aus dem Schulgesetz zu streichen. Die vermeintlich christlichen Werte humanen Zusammenlebens (auch die Religionsfreiheit) mussten den Kirchen in jahrhundertelangen Kämpfen abgerungen werden. Und so elementare Grundwerte wie Gleichberechtigung der Geschlechter werden immer noch von fast allen Religionen bekämpft.

Keinen Feiertag für antisemitischen Frauenhasser

Feiertage? Immer doch! Aber nicht für AntisemitInnen und Frauenverächter. Nein zum Luthertag.

aus aktuellem Anlass von 2015 nach oben gepusht. Dass der Staat sich dermaßen schamlos und unkritisch und mit so viel Kohle am Abfeiern von Luther beteilgen würde, wie es die letzten Monate der Fall war, haben wir damals noch nicht gedacht. Vielleicht habt Ihr ja auch ein paar gute Ideen für wirklich feierwürdige Termine. Ehe demnächst jede Religion ihren jeweiligen Quatsch mit Feiertagen gewürdigt bekommt, sollten wir mal die Abschaffung aller christlichen Anlässe fordern. Also nutzt die Kommentare für Eure alternativen Feiertagsvorschläge

Berlin wird 2017 einen zusätzlichen Feiertag abhalten. Da freuen wir uns natürlich eigentlich, wer sagt schon was gegen einen schönen Tag auf der Faulen Haut.
Gefeiert werden soll aber ein frauenverachtender, antisemitischer Pfaffe namens Luther. Nein dazu!
Luther King statt Martin! Religiöse Feiertage abschaffen!
Macht endlich den Tag der Befreiung Europas von Nazideutschland, den 8. oder 9. Mai, zum Feiertag!

Unser nächster Offener Abend ist voraussichtlich am Di., 3.11., es wird um verschiedene Themen, unter anderem „Inklusion“, gehen – schaut nochmal hier vorbei für mehr Infos.

Treffen mit IBKA zur Verteidigung des Neutralitätsgesetzes

Melde Dich bei saekular AT kaffeeschluerfer.com wenn Du bei Diskussion und Aktion zur Verteidigung der säkularen Bildung mitmachen möchtest. Wir finden uns zur Zeit als neue Gruppe säkularer LehrerInnen und Bildungsbetroffener zusammen.

Kurz vor den Sommerferien haben sich einige Kritische LehrerInnen mit Mitgliedern des Berliner Verbandes des IBKA (Internationaler Bund der konfessionslosen und Atheisten) getroffen.
Wir waren uns einig, in Zukunft gemeinsame Aktionen zu machen und werden sicherlich bald im neuen Schuljahr etwas zur Verteidigung des Berliner Neutralitätsgesetzes machen.

(Das Neutralitätsgesetz verbietet Lehrkräften und bestimmten anderen Staatsangestellten das Zeigen religiöser Symbole, völlig unabhängig von der konkreten Religion; es bezieht sich nicht auf Schülerinnen und Schüler.)

Aktionstag des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung

Auch die GEW beteiligt sich dieses Jahr am Bündnis für Sexuelle Selbstbestimmung gegen Reaktionäre aller Art, die erneut durch Berlin marschieren:

„Aktionstag des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung

Alle Menschen sollen selbstbestimmt über ihren eigenen Körper entscheiden können. Deshalb wollen wir am 16. September für die Abschaffung des Abtreibungsverbotes gemäß § 218 StGB und für emanzipatorische sexuelle Aufklärung an Schulen demonstrieren – anders als die selbsterklärten „Lebensschützer“, AfD-Anhänger*innen und Co., die am gleichen Tag in Berlin ihren sogenannten „Marsch für das Leben“ durchführen.

Die GEW BERLIN ruft ihre Mitglieder zur Teilnahme am Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung auf. Die GEW-Bundesvorsitzende Marlis Tepe wird bei der Kundgebung am Brandenburger Tor sprechen.“

16. September 2017 | 12:00 Uhr | Brandenburger Tor
Weitere Informationen: www.sexuelle-selbstbestimmung.de/

Berlin Rebel Highschool – gemeinsamer Kinobesuch 11.7.

Am Dienstag, den 11.7. besuchen wir um 19 Uhr zusammen die Filmvorstellung von „Berlin Rebel High School“ mit Beate Ulreich (Schulbüro SFE) und Simon Raschke (Mathelehrer SFE) im Kino Moviemento in Kreuzberg. Wer möchte, kann gerne mitkommen und im Anschluss mit uns diskutieren.

Offenes Treffen 28.6.

Unser nächstes Offenes Treffen findet am Mittwoch, 28.6.17, um 19Uhr statt, diesmal im Café der Kulturfabrik, Moabit.

Es geht vor allem darum zu planen, was wir in Zukunft machen wollen, also eine gute Gelegenheit, mit neuen eigenen Ideen dazuzukommen.

Säkulare Schule verteidigen

Endlich hat mal eine Schulleitung das Präsentieren eines Foltersymbols, genannt „Kreuz“, verboten.
Einige KriLen sind begeistert. So muss mensch es machen, um religiöse Symbole aus der Schule rauszuhalten, ohne sich dem Verdacht des Rassismus aussetzen zu müssen.
Weder Kopftuch noch Kreuz!
https://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/05/schule-religioese-symbole-fisch-kreuz-berlin.html

Themenabend „Gehorsam und Anpassung im Schuldienst“

Wir wollen am 9.5.17 ab 20 Uhr in der Meuterei (Reichenberger Straße) über das Thema „Gehorsam und Anpassung im Schuldienst?“ diskutieren: Gibt es da politische Handlungsspielräume? Wie sehen die aus? Oder ist die Frage nach solch
einem Verhalten mittlerweile hinfällig geworden? Hallo, wie geht es dir, Schere im Kopp?… Eine Bestandsaufnahme.

Auf der Grundlage eines kurzen Textes von Walter Hövel „Wir haben gemacht, was wir wollten – Der Lehrer einer reformpädagogischen Schule erzählt!“ könnt ihr mitreden oder einfach so vorbeikommen in eine überschaubare Runde, die sich selbst erst noch kennen lernt /findet.
Vorkenntnisse in politischer Bildung, in Aktionen oder Belesenheit zum Text selbst oder ganz generell sind keine Vorbedingungen für die Teilnahme.

Wir freuen uns auf euch!

Säkularismus ist kein Rassismus. Diskussion am 27.4.


Diskussionsabend am Mittwoch, 27.4., 20Uhr in der Meuterei (Reichenberger Str. 58)
Die Haltung der Krilen zu Religionen.
Zu diesem Thema ist schon lange mal wieder eine Diskussion überfällig,
Wir tun uns unglaublich schwer, hier eine konsensuale Position zu finden.

Ich habe einen Text vorgelegt (unten), der absolut nicht unumstritten ist – manche mögen ihn polemisch finden – und möchte ihn zur Diskussion stellen. Insofern ist das „wir“ im Text unten nicht etwa eine Vereinnahmung aller für die geäußerten Positionen; ich wünsche mir natürlich, dass sich alle dahinter versammeln.
Wir freuen uns auf die Diskussion und ich mich auch auf Widerspruch.
Amen. F.

Säkularismus ist kein Rassismus.
Gegen Aberglaubenssymbole in Schule und Kita.

Diskrete Folter soll OK sein? „Ein kleines Kreuz“ am Hals des Lehrers halten viele nach derzeitiger Berliner Rechtslage für erlaubt; steht so eigentlich aber nicht in dem Gesetz, das LehrerInnen das Präsentieren von Aberglaubenssymbolen verbietet, egal ob diese in Form eines mythisch überhöhten Stücks Stoff um den Kopf daherkommen oder in Form eines Foltergeräts als Schmuckstück.
Wir finden: auch ein bisschen Religion ist der Verdummung zuviel, das Verbot von Kreuz und Kopftuch für PädagogInnen muss bleiben.
Wir begrüßen deshalb ausdrücklich das aktuelle Urteil des Berliner Arbeitsgerichts zum Thema
Die Berliner Regelungen sind näher an einem aufgeklärten Umgang mit Religionen als sonst in Deutschland und absolut zu verteidigen.
In der Freizeit kann jedeR LehrerIn jeden Mythos anbeten, auf den ersie halt so steht, aber in Schule und Kita haben Religionen und ihre Symbole nichts verloren.
Es darf auch keine Sonderrechte für den Aberglauben geben wie z.B. Befreiung von Mädchen vom Schwimmunterricht aus „religiösen“ Gründen.
Es ist erbärmlich, dass seit Jahren große Teile sich progressiv und links verstehender Szenen solchen säkularen Ansatz als „Islamophobie“ oder „antimuslimischen Rasissmus“ denunzieren und sich so vor den Karren von Reaktionären spannen lassen.
Wir sind „religiosophob“, „patriarchalophob“, „rassismophob“ und „dummheitsphob“. Religionen raus. Wer das nicht unterschreiben kann, kann sich kaum als „emanzipatorisch“ oder „herrschaftskritisch“ bezeichnen.

Ein paar Lesetipps zum Thema:
Charb. Brief an die Heuchler – und wie sie den Rassisten in die Hände spielen.

http://www.gew-berlin.de/10103_14582.php außerdem der Leserinnenbrief auf Seite 32 der „bbz“ 2/16 (gew-zeitschrift berlin)

http://www.emma.de/artikel/hoert-endlich-auf-uns-zu-bevormunden-331467 – auch wenn die Chefin Schwarzer in letzter Zeit in der Tat die Grenze zum Rassismus überschreitet und sich unappetitlich an die AfD ranschmeißt, ein lesenswerter Artikel

das Berliner „Neutralitätsgesetz“

Material für „Willkommensklassen“

Auf unserer Mailingliste wird zur Zeit immer wieder nach – möglichst emanzipatorischem – Unterrichtsmaterialien für die durchaus kritisch zu sehenden „Willkommensklassen“ gefragt. Wir wollen kein alternatives Seminar werden, in dem didaktische Materialien erstellt und bewertet werden, aber vielleicht können wir ja hier auf gutes Material hinweisen und es sammeln, damit nicht jede Woche die selben Mails verschickt werden?
Veröffentlicht Eure Tipps einfach per Kommentarfunktion (erst Artikel anklicken), nach Möglichkeit kurze Erklärung zu jedem Link, und dann ein paar Tage warten, bis wir die Kommentare freischalten. Wir werden erstmal auch kommerziellen Kram freischalten, aber hoffentlich kommt zunehmend Material zustande, dass uns inhaltlich näher liegt.

für faire Arbeitsbedingungen in Sprachkursen

Nächstes Offenes Treffen am Mittwoch, 9.3.
wie immer in der Meuterei, diesmal aber am Mittwoch (9.3.16) und im Kellerraum.

Am selben Tag um 14Uhr demonstrieren Lehrende in sogenannten Integrationskursen vor dem Innenministerium gegen ihre prekären Arbeitsbedingungen unter dem Motto „Prekär ist nicht fair“.
Wir unterstützen die Forderungen der KollegInnen, siehe ihren Flyer.

Ein Redebeitrag ist als Video bei labournet dokumentiert.

Offenes Treffen am 16.2.: Refugees, wir und die tägliche deutsche Rassismuskultur

Bei unserem nächsten Treffen am 16.2.16 wollen wir zusammen mit Euch „Willkommenskulturen“ und „Willkommensklassen“ als wohlklingende Worthülsen auf den Prüfstand heben und im Zusammenhang denken: Wie kann Bildung für Geflüchtete aussehen, wo lernen die Kinder und Jugendlichen im Regelschulsystem mit anderen nach einem Jahr Sprachlernklasse unter sich? Wie geht man mit „schwierigen“ SchülerInnen um?
Und wie hängt all das mit der Debatte um „Obergrenzen“, „Familiennachzug“, der Preisgabe von Schengen, der rechstpopulistischen EU-Appeasement-Politik, dem Verlust einer starken linken Massenmobilsierung, den Brandanschlägen auf Refugee-Unterkünfte und besorgten „volksdeutschen“ Bürger_innen vor notbelegten Turnhallen zusammen?

Am Dienstag, 16.2., um 19:30Uhr in der Meuterei.

Inklusion – Offenes Treffen am 19.1.16

Im neuen Jahr gehts weiter am Dienstag, 19.1.,diesmal wieder um 19:30 in der Meuterei:

Inklusion ist seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention Dauerstreitthema in der Bildungslandschaft. Worum es geht, kann ich Euch ein bisschen erzählen und dann möchte ich gern mit Euch darüber diskutieren, warum sie eigentlich so viele LehrerInnen, besonders an den Regelschulen, so scheiße finden, wie man dafür sorgen kann, dass sie gelingt und für alle Sinn macht oder ob man sie schnellstmöglich auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgen sollte.

Imagine…no religion….no possessions…

Diese Zeilen werden gerne vergessen, wenn jetzt überall wieder „Imagine“ von John Lennon im Radio nudelt.
Kapitalismus abschaffen. Religionen abschaffen.

KriLe on Tour

Am Mi., 2.12. gehen wir wieder gemeinsam zu einer Veranstaltung einer befreundeten Gruppe zum Thema:
„Graue Wölfe in Deutschland – Strukturen und Auftreten des türkischen Ultra-Nationalismus“
Für Krile-Planungen treffen wir uns um vorher 18:45 vor dem Südblock, schreibt uns ne kurze Mail, wenn Ihr uns treffen wollt.

18.11.: Das Referendariat – ein System der Demütigung


Über Das Referendariat – ein System der Demütigung und wie mensch sich dagegen wehren kann wollen wir bei unserem nächsten Offenen Abend, am Mittwoch, 18.11., im Café der Kulturfabrik, Lehrter Straße 35, mit Euch sprechen. Zeit: 19:30Uhr
Vielleicht gründet sich auch eine neue Bezugsgruppe?
Hier geht’s zu unserem Dossier zum Referendariat.

Sex and the school – Di., 6.10. Offener Abend

Soundtrack: Sookee

Sex scheint wieder ein Problem zu sein. Das finden nicht nur Islamfaschisten weltweit, das finden auch zunehmend fundamentalistische Christen, das finden sogenannte Besorgte Eltern, die gegen Homosexualität und „abartigste Sexpraktiken“ Magnus Hirschfelds und Simone de Beauvoires hetzen, das findet auch Alice Schwarzer.
Zwischen den irren Eltern und Schwarzer gab es zuletzt eine bizarre Parallele im Kampf gegen eine „Frühsexualisierung“ von Kindern. Gemeint ist damit wohl die Tatsache, dass den vermeintlich Unschuldigen Kleinen heutzutage auch in der Schule derart Schmuddelkram wie verschiedene Spielarten des Sex von Masturbation, über homosexuellen Sex bis hin zu Analsex, präsentiert werden soll. Das stößt auf Widerstand von LustfeindInnen vielerlei Couleur, womit die richtige Forderung nach Vielfalt auf absurde Weise eingelöst wird.
Übrig bleibt die Förderung sexueller Vielfalt und Identitäten, Reden über verschiedene Formen von „Liebe“, aber schnackseln, pimpern, wichsen, knutschen, vögeln, scheint keineR mehr zu dürfen oder zu wollen. Selbst „kein Sex vor der Ehe“ scheint unter SchülerInnen langsam wieder eine Bewegung zu werden.
Immer schwieriger hat es jede Darstellung von Sexualität als lustvoll, selbstbestimmt, toll.

Liegt dies vielleicht daran, dass alles Reden über Sex seit den schockierenden Enthüllungen über den massenhaften sogenannten „Missbrauch“ Jugendlicher und Kinder durch Mitglieder der kriminellen Vereinigung Kirche und sogar abgekulteter „reformpädagogischer“ Kreise tabuisiert ist? Traut sich keineR, lustfeindliche Tendenzen in einigen feministischen Zusammenhängen zu kritisieren, um nicht mit Maskulisten und anderen Reaktionären verwechselt zu werden? Soll mit manch problematischem der sexuellen Revolution auch deren Kern der Befreiung und Emanzipation vergessen werden?

Lest am besten schonmal diesen Text, die „Hautaufgaben“ (kann ja auch mal ne bürgerliche Zeitung sein).
Und noch ein Buchtipp: Vögeln ist schön. Die Sexrevolte von 1968 und was von ihr bleibt. Ulrike Heider, Rotbuch.

Am Dienstag, 6.10.15 wie immer um 19:30Uhr in der Meuterei.

„Marsch für das Leben?“ – What the fuck!

Wir sagen mit vielen „what the fuck!“ zu christlichen Fundis, Abtreibungsgegnern, Antifeministen und anderen Reaktionären. Beteiligt Euch an den Aktionen am Samstag | 19. September | 11.00 Uhr | S-Bhf. Anhalter Bahnhof.

Demnächst machen wir auch mal nen Offenen Abend zu sexfeindlichen Reaktionären.

Offenes Treffen am 22.9. – Ende der Sommerpause….

Am Dienstag, 22.9., treffen wir uns zum ersten Offenen Treffen nach der Sommerpause. Wie immer 19:30Uhr, wie immer in der Meuterei, wie immer sind alle Interessierten herzlich willkommen.
Vor allem geht es darum, gemeinsam die neue „Saison“ zu planen, dies ist also eine optimale Gelegenheit, uns kennenzulernen.

Neoliberalismus & Co. – Offenes Treffen verschoben

Beim einem der nächsten offenen Projekt-Treffen rund ums Thema „Ökonomisierung von Bildung“ soll es um Theorien zu Neoliberalismus, Postfordismus und verwandten Ideologien gehen. Oder sollten wir doch einfach vom „Kapitalismus“ sprechen?
Datum und ausführliche Einladung folgen hier.

Ideologiefabriken – Offenes Treffen am 16.6.

Die Kritischen Lehrer_innen laden herzlich ein zum nun zweiten offenen Projekt-Treffen rund ums Thema „Ökonomisierung von Bildung“.

Nachdem wir beim letzten Mal über die widersprüchliche Rolle von Lehrer_innen als Ideologieproduzent_innen diskutiert haben, wenden wir uns dieses Mal einigen wichtigen Akteuren aus der Wirtschaft zu. Welche „Ideologiefabriken“ gibt es und wie üben sie Einfluss auf den Bildungssektor aus? Wir werden anhand der Bertelsmann-Stiftung exemplarisch vorstellen, wie nach den Grundsätzen des neoliberalen New Public Management seit 1995 eine Ökonomisierungsoffensive im Bildungsbereich vorangetrieben wird.

Qualitätsmanagement? Standortwettbewerb? Humankapital?
OECD, PISA u. Co.?

Erneut wollen wir uns die Frage stellen, wie Bildung im Kapitalismus organisiert ist und funktioniert. Wir freuen uns auf weitere Interessierte, Besucher_innen, Mitstreiter_innen! Wer Lust hat, kommt wie immer einfach vorbei!

Dienstag, 16.6.15, 19:30 in der Meuterei

Linktipps:
Bildungsreform und Propaganda – von Jochen Krautz
Bildung als Anpassung? Das Kompetenz-Konzept im Kontext einer Ökonomisierten Bildung – noch ein kürzerer Text vom selben Autor
BertelsmannKritik

Lehrer_innen als Ideologieproduzent_innen – Offenes Projekttreffen Di, 2.6.

An alle Lehrer_innen, Student_innen, Referendar_innen, Interessierte oder anderweitig Verquickte im Bildungsbereich!

Die Kritischen Lehrer_innen laden herzlich ein zum ersten offenen Treffen des Projekts „Ökonomisierung von Bildung“. Thema: „Lehrer_innen als Ideologieproduzent_innen“.

Ausgehend von einer theoretischen Auseinandersetzung (u.a. nach Althusser, „Die ideologischen Staatsapparate“ – Abschnitt suchen) mit Schule als ideologischem Staatsapparat wollen wir uns mit den konkreten Widersprüchen im Lehrer_innen-Alltag beschäftigen und aufdecken, wie Schule herrschende Ideologien legitimiert und re_produziert.
In den Mainstream-Bildungstheorien ist die Rede von „Erziehung zur Mündigkeit, Autonomie & Freiheit“, während Schule einen systematischen Beitrag leistet, funktionale Subjekte auf dem Arbeitsmarkt zu platzieren und unter Vermittlung eingeschränkter Wissensstrukturen für deren Orientierung in der bestehenden Ordnung zu sorgen. Von classroom-management über Bildungssponsoring: Schule ist kein neutraler Raum, sondern durchdrungen von neoliberalistischer Verwertungslogik.
Unterrichtsmaterialien aus der Wirtschaft?
Selbstoptimierung im Referendariat?
Standardisierung von Tests?
Welche Ideologien produzieren Lehrer_innen?
Diese und andere Fragen stehen im Fokus unseres Projekts. Wir freuen uns auf weitere Interessierte, Besucher_innen, sich Beteiligende. Wer Lust hat, kommt einfach vorbei!

Dienstag, 2.6.15, wie immer 19:30 in der Meuterei

voraussichtliche weitere Projekttreffen:
- 16.6. Ideologiefabriken (Centrum für Hochschulentwicklung, Initiative Neue Soziale Martwirtschaft, Institut für Schulqualität, etc.)
- 30.6. Theorie (Neoliberalismus und Co., manche nennens auch einfach „Kapitalismus“)
- 14.7. Offenes Treffen – KriLe-Sommerfest
- 28.7. Ferientreffen: Wie weiter?

Bei all diesen Termin gibt es natürlich auch immer Zeit und Raum für aktuelle Themn und Wünsche.

Public Key der krile

Wir haben natürlich auch einen gpg/pgp-Key, damit Ihr uns verschlüsselt mailen könnt:

-----BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK-----
Version: GnuPG v2

mQSuBFmqtekRDADA3pnGM8d0WhALcgjdDz5vmFGuR4eTdsgUEoOguEMdn9hdZQiA
BMhxsZsWZHyw8zO8xJuBshO8bOOsbgPOwWcCLCB3efGkPJqObZ7VpG4YaQLpMDCA
FI5BFpYtpF3fEl1qn6j+kVy3vOGTSSaOdCQOBCPghkxZxUGf9H72/i/NgpLzA6zR
1QW48esOtb8e11VPY9+tsxAXKjCj+AD5Nr7ty9mWW/H+1NQCFmIe4SxpQrrfxFq1
64Y962p1HhyJzCZ/5M67QDLMY6lf10430WyTy1MwBsG/6v0h6u4OWjMjzPesGzm9
jPZdge/qKtLsCgIFfX2N5MbTbs3N4MV3DOvRxEC+TXgchLCY0SX3CkhopeZ1uouU
Jz54D5Z/H4+iMou3tFObrP30/dGMRpGR5pWo7Ul/5wPQuo+dM0Qw2aPMVAH5acx0
upnUbUzbkvO5vSp2Yq10zvm/cTA75Bpw4WTBruzBAK64nQVpV6U1qy16Nv/NZOf5
pgH0FtP2Zat3hxsBAJUd2MSLXEgHA2m4cQtHVy6vMMcgs2R4Jbf1rF11pNZLC/47
nbhz3OLJFHK6V5ffXRqI9RwxOrZTAv7XAV0AiK1UW1bT7YBAJwTHZB77eV4QnpG8
anRdJriDRxIwFlEmiNsHnm6QUszuC9WI7V0iMG3PG3L/x1AgUXKI/+EA/x0w3X8B
Ka92S0AsUQq4g0e7ZHhgJj/GMFg9uIMW95EdkOkjwOtWIwK+mqoXYAzo3boupJWp
hXeJVYOjn2A4t2gEpCILhwBV+KDVOL2zPtjrjHVm7vM0J8HvND5CKORcPlBL8E1Z
qtuh6PNDgbuJPuEcTGfclhVor064qOOYpfOW4FKx6bCEJZjIghMY1D7anuKsahPT
cvguf9KMRnPbICWU1WqEq29ZhxQW2J/TUbXKhQc34GxAWEiesmHmPg3ED0stKvwh
qOjWZTAYFBYMi0r/UpmDF7dgUot69s8NQd2iLy2xul3NryvASRy45q2hu1/7jfrG
Nr9LPHb94qMqIvYpiV/ExW207kt2HRc6f6E4gWKi6yHTPatnOo7MBf8yqk/Lv5MM
AKG54eDN8d0BHbgA6fZCbBupML3iUxCnwORxYPDH6UF8kSC5VkeHFbF7oaM3UMVz
UbcC97zwJJT8Q4YYI1DxovYlEacRyzFyEOE0i9lF+TnrRvEhqXmIoxz72htvyRsr
sBab7U3Rfo7U/Tw9nTx4Dz67Gymdwb4c6SmTQAf9INHeOy1mqyKLvSUzHaSIWefZ
Wn3abDL3zMHHuH4C5R10f7auo9Klt0DAK7lXygPzeM2QuM3vBLARb+DsXDKr3sTx
4PobQPcCJXJ3Ax4l2uYsYwnooG7br7xtKez28vkMdSyL0oprhyAEXhxco7vPrm1F
mY2XKTE8Nw44toLcTn041HqRblODIXMApz/xd7ndUzj18iQQP5GC3vjeoTzHFQN2
WsNvt5geL5pFiE9uQhsnDoefMbFxXF4Q16bWwQGt3pL2YdGkAoXw8+ZrmSZzXmLQ
/QaSyYXmFdqXMiNlMZ+cVDGlEyWXcM76/+fRrxYGYc+mI4XJxz2Fr3NHjrCJGyoq
vLRla3JpdGlzY2hlIGxlaHJlcl9pbm5lbiBiZXJsaW4gKEJsb2c6IGtyaXRpc2No
ZWxlaHJlcmlubmVuLmJsb2dzcG9ydC5kZSkgPGtyaXRpc2NoZWxlaHJlcmlubmVu
QHdlYi5kZT6IgQQTEQgAKQIbIwcLCQgHAwIBBhUIAgkKCwQWAgMBAh4BAheABQJZ
qrbxBQkFo5uIAAoJEOoBFpp33YEB1e0A/0zSIUKJE80Mh4yL9xtO+LYmyziWUskE
NkgzTHSo5lPmAPwKzaydbA7welFgv7i3b/yNIf+FEK3FDYeTEAxlY8qemLkDDQRZ
qrXpEAwA4HD+K+V66/ogPXCay3N/aOCLp9ogq4EZCjeLnL/Xk/hR43lUoRW15OWy
qtwD7+p6WAnFwAES9QyKwUyj3kdZC0GE+MXL4LJHIpFH4OQomdII13UJ8VwD29k1
c+DAo+QAP5kyScSx9MUW1OobbgFtZz+N+eeJ/toYgDnocitICDQhhrnxjLdkwCoO
t2K5bKr+D0qXtEGvBYtqX6YEG5ZQetzjPLCnA1NoP97xQGhS0LG7Q+NU5fHS+9Us
mqvmAeRZeLw2hSe8/SSnjf9LdGNuK/3lRhWm2BOfIFMtN8pJDsFweFD8ckapOl/Z
Stvh8ksQUmuXohhHolzEw5w+1JQQPspaJJbQrswMwozjI/tNE3TKCkiT6YRNi0zM
ZvUlUSqy+rq3iHIGPS/8My5HVBIV/4H7wTX3acOGxwwz0qy7qbVvGM5oTONStMpL
4feSTRpcidrqYSUQmYKpmKFN43B7MBFY8spTXtQqQkADSD2QQEC2dUgHX5UmNLxg
5rUUpb7nAAMHDACD+O/wq0zG5WHm/H+aQwbiuecJ7kZ2o/TJgp+HxLlCdr2ndNUk
m7itS9w8sYNjN/4SQx/1o7KPqEfeZi64qJZ3VXj+z0djSzw2ssS3CHfeKC1QZg+K
W7pli3zvqzSkhSxYdPzR11uOn7KK34V7xmq8PwHE82bQLwp33MEIOotodaE0eljt
wF0rDotVxDlu+cmDe1A5koH9LC+bqqmMXwfUC6+wIyY89Hqb8mWFuKJD4oO6MCHI
Nm48P5wsinWnpMFVlfHRQXpFH6KNObUlKCo7vgzFzALu3nYDt8ezhUBA7qlqwQrN
3ngaC/qP1LZuoPrGwyqxUD/J2oZ86w4YYIP3smH8qQCtpghNnUY7jzK1fZhJA1Js
kMnWRGe7iknBGW2YeQEVk/Q3bzcApKa/XkF7L/fdYSBqCZRF236OSlk9saBasuXZ
i1mkpSnRE5tMUeEzF8VBJh+eiSLf2DD8Oku8YRXspMNCoIJJGH7koq8WCl0lo1ZT
Q7CgY80jCP+zZ46IZwQYEQgADwIbDAUCWaq28QUJBaObiAAKCRDqARaad92BAVQR
APwLFIiAiGIKIJG/VaKw01Tn0nShKv/uDEzBAPyy2+Uq3QD8CsecKeWFwuK54wPK
+TLjo18YsBwlKMiQ/5A8Np9ELFQ=
=hE4t
-----END PGP PUBLIC KEY BLOCK-----

Bildungskritik und was tun

offenes Treffen am Dienstag 14.4.15, wie immer um 19:30 in der Meuterei

Worum geht es?
Wir wollen uns einmal die Zeit nehmen, ganz Grundlegendes zu besprechen: Wer sind wir? Was wollen wir? Wie wollen wir arbeiten, wie positionieren wir uns, was sind unsere Handlungsmöglichkeiten? Was verstehen wir denn eigentlich unter Bildungskritik und wohin mit dieser Kritik?! …

Deswegen haben wir uns gedacht, ein Wochenende zu planen, um all diesen Fragen den nötigen Platz einzuräumen und unsere konkrete politische Perspektive für die nächste Zeit herauszuarbeiten.

Das Ziel ist dabei nicht, ein KriLe-Manifest zu verfassen und festzunageln, sondern uns zu fragen, was unseren Minimal-Konsens ausmacht und wie Organisationsformen, Strukturen, Vernetzungen für uns denn aussehen könnten.

Wir laden alle Interessierten, ob Lehramtsstudent_innen, Referendar_innen, Lehrer_innen oder anderweitig bildungskritisch „Tätige“, herzlich ein zusammen mit uns in die (Projekt-)Planung einzusteigen!

Kommt vorbei! Wir freuen uns auf Mitstreiter_innen.
Falls Ihr zur Planung am 14. nicht kommen könnt, aber Lust habt, mit uns wegzufahren, meldet Euch per Email.

Einladung zur Gründung neuer Bezugsgruppen

Referendar_innen, Studierende, Lehrer_innen, am Lehrer_innenberuf
Interessierte

Bezugsgruppen werden gebildet, um zusammen mehr zu erreichen als ziellos, vereinzelt und überfordert unterwegs zu sein.
Wir möchten euch einladen, mit uns eine „weitere“ oder eben „neue“ Berliner Bezugsgruppe zu bilden. Dabei wollen wir uns als pädagogisch Handelnde und Verantwortliche vor allem gegenseitig unterstützen und alternative und solidarische Umgänge ausloten. Den Studierenden unter uns könnte der Erfahrungsaustausch in der Bezugsgruppe dazu dienen, sich ein differenziertes Bild über ihre möglicherweise zukünftige Arbeitssituation zu machen und zugleich die Diskussion um Perspektiven von außen auf das Schul-Sandwich zu bereichern. Basis unserer (Selbst-)Verständigung ist eine herrschafts-(und selbst-)kritische Haltung.

Programm:
Kennenlernen/ kurze Vorstellung des Bezugsgruppenuniversums/ ein Gast aus einer existierenden Bezugsgruppen teilt seine Erfahrungen mit/ Fragen, Erwartungen klären, Bedürfnisse ausloten (Was ist mir wichtig?) / Verabredungen treffen (Wer mit wem? Wann? Wo? Wie bekommen wir Unterstützung?)

So, 22. Februar 2015
15:00 bis 17.30 Uhr

Blauer Salon im Mehringhof (über dem Mehringhoftheater)
Gneisenaustr. 2a, 2. Hof U Mehringdamm (U6/U7)



Zurück nach oben, dort kannst Du ältere oder neuere Artikel wählen
Referer der letzten 24 Stunden:
  1. google.com (3)