Archiv für November 2012

Kein Handbuch (2. Auflage) sucht Finanzierung

Als „Krile – kein Handbuch“ 2010 zum ersten Mal erschien, waren innerhalb weniger Monate alle 1000 Exemplare unserer kritischen Auseinandersetzung mit Schule und Lehrer_innenberuf vergriffen. Seitdem werden wir ständig darauf angesprochen, und neue Lehrer_innen-Initiativen bilden sich. Die nicht auslieferbaren Bestellungen häufen sich in unserem Postfach.

Für Mai 2013 arbeiten wir an einer zweiten, durchgesehenen Auflage des Buchs. Dafür brauchen wir allerdings noch Geld. Wer möchte das unterstützen? Wir suchen Menschen, die das Buchbeim lokalen AStA in seiner_ihrer Nähe oder einer Jugendgewerkschaftsgliederung (Regionale ver.di jugend, junge GEW, DGB-jugend …) oder einer Stiftung vorstellen und in Kooperatioin mit uns einen Antrag stellen.

Unser Plan ist, dass solche Organisationen sich bereit erklären, einen Teil der Produktionskosten der Auflage zu finanzieren. Es wäre also zu beantragen, dass zum Beispiel die ver.di-Jugend NRW die Produktionskosten für 50 Bücher übernimmt (etwa 3 € pro Buch) und ankündigt, wie viele Exemplare davon sie selbst abnehmen und gegen Spende weitergeben möchte. Damit es nicht zu viele Finanziers werden, suchen wir Organisationen, die jeweils 50 Stück oder mehr finanzieren. Das sind also mindestens 150 €.

Das so produzierte und finanzierte Buch wird ausschließlich gegen Spende weitergegeben, denn wir verstehen es als einen Beitrag zum Einstieg in die herrschaftskritische Diskussion über Schule, Erziehung und Bildung, den wir möglichst vielen Menschen zugänglich machen möchten.

Daneben wird allerdings vom Verlag Assoziation A ein Teil der Auflage finanziert (etwa 600 Stück), die in Buchläden für etwa 12 bis 15 € verkauft werden soll. Sie ist für Menschen bestimmt, die ein Buch nicht ernst nehmen, wenn es nichts kostet. Auch diese Menschen möchten wir mit dem Buch gerne erreichen.

23.-25.11.: Thema „Konfliktbewältigungsstrategien“ beim InSeL-Wochenende

Wir können ja nicht immer nur auf dem Land rumhängen. Deshalb treffen wir uns diesmal in einer Kleinstadt und sind zu Gast im Jugendbauernhof Deetz in Deetz bei Zerbst. Bei diesem Treffen wird es thematisch um den Umgang mit Konflikten in selbstorganisierten Gruppen gehen. Wie wir das methodisch genau angehen erarbeitet zur Zeit noch ein kleine Arbeitsgruppe. Sobald es Genaueres zu berichten gibt, werden wir euch per E-Mail darüber informieren.

Offizieller Beginn des Treffens ist am Freitag. Neben der Auseinandersetzung mit dem thematischen Schwerpunkt des Treffens wird es Zeit geben, Spaß zu haben, sich mit InSeL-Orga zu beschäftigen, zu entspannen und anregende informelle Diskussionen zu führen. Der vorgeschlagene Zeitplan ist dabei flexibel und wird an die Bedürfnisse aller angepasst. Solltest du die InSel noch nicht kennen, dann ist das Treffen der perfekte Rahmen, um uns und unsere Arbeit kennenzulernen.

Ort:

Jugendbauernhof Deetz, Kurzes Ende 4 , 39264 Zerbst/Anhalt OT Deetz

+++ Vom Bahnhof in Zerbst mit dem Bus ca. 30 Minuten bis zur Haltestelle Zerbster Str., Deetz bei Zerbst +++ von dort in Fahrtrichtung laufen und rechts in die Straße Kurzes Ende einbiegen +++ Schlafsack oder Bettwäsche mitbringen, Betten vorhanden


Anmeldung bitte möglichst bald unter treffen@onlineinsel.org:

* Kommst du Freitag oder Samstag an?
* Brauchst du vor Ort Betreuung für deine Kinder?
* Weitere Fragen oder Anregungen zum Treffen?

Eine InSeL für selbstbestimmtes Lernen ?!

Die „InSeL für Selbstbestimmtes Lernen“ ist ein Zusammenhang von Menschen aus verschiedenen Städten, in dem wir Möglichkeiten des selbstbestimmten Lernens und des Austausches zu alternativer Bildung und zur solidarisch-kritischen Begleitung des Referendariats diskutieren, organisieren und leben. Wir wollen unser Lernen selbstorganisiert in die Hand nehmen, unser eigenes (pädagogisches) Handeln in Auseinandersetzung mit anderen reflektieren, austauschen, uns weiterbilden… und noch viel mehr!

Die InSeL ist stabil geworden, aber noch immer im Entstehen begriffen. Die Auseinandersetzungen finden sowohl auf überregionaler als auch auf regionaler Ebene statt. Bisher gibt es Menschen in Leipzig, Hamburg und Berlin, die sich regelmäßig treffen, in den Lernbereichen „Schulpraxis“ oder „Demokratische Bildung“.

Weitere Infos findet ihr unter www.onlineinsel.org

Neue Bezugsgruppen für die Schulpraxis (III)

Die Idee ist, dass sich Studierende, Referendar_innen, und Junglehrer_innen zu Bezugsgruppen zusammenfinden, um sich gegenseitig zu unterstützen, zu reflektieren und das Erlebte auch in einen theoretischen / politischen Kontext einzuordnen.

Zuerst wurden alle Interessierten öffetnlich zum 02. Dezember 2012
zu einem Bezugsgruppen-Findungstreffen in den Projektraum Neukölln eingeladen.

Bei dem Treffen waren vier Interessierte anwesend, die sich gegenseitig zwei Stunden lang intensiv zugehört haben. Erste Bedürfnisse wurden deutlich. Außerdem stellte ein Mitglied einer bestehenden Bezugsgruppe die bisherigen Erfahrungen und die in den Bezugsgruppen erarbeiteten Methoden zur Reflexion und gegenseitigen Unterstützung vor.

Einladung zum Folgetreffen am 16. Dezember

„Nun sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Ziel ist, uns so zu sortieren, dass eine neue, für alle angenehme Bezugsgruppe gegründet werden kann. Das Treffen ist noch offen für alle interessierten.“

ORT: OWEN.ev
Nogatstraße 22/22
Berlin Neukölln

vom S-und U-Bahnhof Hermanstraße gut zu erreichen.

WANN: 16.12. 18 Uhr