„Ex­pan­si­ves Ler­nen“ (vs „de­fen­si­ves Ler­nen“) – Offenes Treffen 22.1.14

Im neuen Jahr geht’s weiter mit dem Thema
„ex­pan­si­ves Ler­nen“ (vs „de­fen­si­ves Ler­nen“)

Einladung zum offenen Treffen der Kritischen Lehrer_Innen zum Thema Expansives statt defensives Lernen. Klaus Holzkamp, Begründer der Kritischen Psychologie, hat das Konzept des expansiven Lernens entwickelt: Schüler lernen dann auf sinnvolle Weise, wenn sie eigene Gründe (die ihren Lebens- und Lerninteressen entsprechen) dafür haben. Demgegenüber stellt er den Begriff des defensiven Lernens, das nicht der Überwindung von Hindernissen beim Erreichen von Lebens- und Lerninteressen dient, sondern lediglich der Vermeidung von Sanktionen wie z.B. Noten und Abwehr von Bedrohung. Bedingungen in der Schule behindern dementsprechend häufig eher Lernen, als es zu ermöglichen. Ist expansives Lernen im Rahmen von Schulunterricht trotzdem möglich?

Mitt­woch, 22.1.14, um 19 Uhr in der Meu­te­rei (Rei­chen­ber­ger 58, Kreuz­berg)

noch ein paar Lesetipps:
Die beiden Konzepte stammen von Klaus Holzkamp, der die Kritische Psychologie (marxistische Subjektiwssenschaft) an der FU begründet hat.
Hier ein Interview, in dem er über sein spezifisches Verständnis von Lernen spricht:
http://www.ph-heidelberg.de/org/suschu/ex.auszug.holzkamp.pdf
Ein Text, der sich mit dem subjektwissenschaftliuchen Lernkonzept kritisch auseinandersetzt:
http://www.cedefop.europa.eu/etv/Upload/Information_resources/Bookshop/423/36_de_grotlueschen.pdf
Und eine Hausarbeit mit dem Titel “ Die (Un-) möglichkeit subjektwissenschaftlichen Lernens im Schulalltag“
http://www2.ibw.uni-heidelberg.de/~gerstner/Wilhelm.pdf


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