„Bildungsferne“ Nachbarschaft? Stadtentwicklung und Schule – 26.2.

Offenes Treffen am Mittwoch, 26.2. um 19 Uhr
in der Meu­te­rei (Rei­chen­ber­ger 58, Kreuz­berg)

„Ich liebe diesen Kiez, da er so bunt ist, aber meine Kinder würde ich hier nicht zur Schule schicken…“
Wir wollen uns diesmal über solche Aussagen austauschen, über ihre Ursprünge und Auswirkungen, implizite Rassismen und Klassismen und unsere eigenen Handlungsmöglichkeiten.
Was motiviert Eltern zu Versuchen, Schulen in Kreuzberg und Neukölln für „Bildungsbewusste“ attraktiver zu machen? Wie funktioniert das Zusammenspiel von Stadt- und Schulentwicklung? Steigt mit den Mieten auch das Bildungsniveau an den Schulen? Sind „Ghettos“ für die „Bildungsfernen“ vorgesehen, aufgewertete Stadtteile für die „Bildungsbewussten“? Wie wirken sich diese Zuschreibungen auf das schulische Miteinander aus? Wie kann schließlich jenseits der Sorge um das eigene Bildungskapital auf politischer, institutioneller, pädagogischer und didaktischer Ebene interveniert werden?

Leseempfehlung:
Juliane Karakayali, Birgit zur Nieden: Rassismus und Klassen-Raum.
Segregation nach Herkunft an Berliner Grundschulen

Bei den Offenen Treffen sind immer alle herzlich willkommen.

Am 26. März machen wir dann eine gemeinsame Veranstaltung mit einem Gast im Buchladen Schwarze Risse: Der Ein­fluss der Kir­chen auf die Schu­le – mit Cars­ten Frerk (Violettbuch Kirchenfinanzen u.a.) – schonmal vormerken und weitererzählen


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