Digitales Panoptikum und die Schule als Dealer

Of­fe­nes Tref­fen am Mitt­woch, 7.5. um 19 Uhr
in der Meuterei (Reichenberger Str. 58)

Schulen treten zunehmend als Dealer auf, die vertickten Waren heißen Computer und Internet. Wir sind natürlich nicht gegen Drogen, aber mensch muss einen selbstbestimmten Umgang mit ihnen lernen und Dealer Verantwortung für ihre Ware übernehmen.
Es wird jedoch meist alles, was irgendwie nach Computerpad, digitaler Tafel, etc. aussieht oder wo ein Apfel draufklebt, unkritisch von Eltern, Schulen und zunehmend schon Kitas gehypet, ohne überhaupt je nach irgendeinem Nutzen zu fragen. Vom Schaden ganz zu schweigen.
Wie soll eine solche Schule einen reflektierten Umgang mit den sogenannten „sozialen“ Netzen u.ä. fördern? Die Bewertung dieser bleibt dabei bei der Erkenntnis stehen, dass dort schreckliche Dinge passieren
können, die zum Glück sehr selten sind, doch über die ständige tägliche Selbstvermarktungs- und Anpassungspraxis wird nicht nachgedacht.
Ist die digitale Schere im Kopf schon komplett installiert? Nur wer nicht lebt, kann behaupten „ich habe doch nichts zu verbergen“, das rechtfertigt aber immer noch nicht, andere unfreiwillig mit ins Panoptikum zu zwingen.

Über diese Fragen wollen wir uns nach kurzem Input untereinander austauschen und diskutieren.
Wenn gewünscht und die Diskussion nicht zu spät endet, kann anschließend eine Einführung in Verschlüsselung als Praktischen
Daten-Selbstschutz
stattfinden.


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