4.11.14: Emanzipation in der Schule?

Emanzipation im Unterricht – Was ist kritische politische Bildung und wie kann sie im Unterricht wirksam werden?

Di, 04.11.
19:00 Uhr
Meuterei (Berlin-X-Berg, Reichenberger Str. 58)

Gerne möchten wir euch ein Modell politischer Urteilsbildung vorstellen, das zur Zeit an Schulen unterrichtet wird und es mit euch diskutieren. Wir schlagen vor, uns dabei von der Frage leiten zu lassen, wie eine kritische politische Bildung in den Unterricht gebracht werden kann.

Der Ansatz der kritischen politischen Bildung, den wir dazu vorstellen wollen, richtet sich an alle Fächer. Er bedient sich der Dekonstruktion, also der systematischen Überprüfung der gesellschaftlich-politischen Voraussetzungen, welche kontinuierlich auf jedes Gesellschaftsmitglied wirken. Vertreter_Innen der kritischen Bildung regen an, dass die Schulen die vorhandenen Strukturen in einer kritischen Perspektive zeigen, so, dass Brüche und Schwächen der vorgefundenen Gesellschaft sichtbar und diskutierbar werden. Da die gesellschaftlichen Verhältnisse in alle Schüler_Innen hineinwirken, solle ein Gegenstand nicht rein formal dargestellt werden, sondern es sollen in diesem Gegenstand Strukturen und Mechanismen sozialer Ungleichheit und Herrschaft freigelegt werden. Formen der Scheinobjektivierung wie Neutralisierung oder „Biologiesierung€“ sollen kritisch hinterfragt werden; denn die Pädagogik habe ein Verständnis der Lernenden als werdende mündige Bürger_Innen und müsse ihnen daher auch die Werkzeuge dazu anbieten.


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