Rechtspopulismus in der Mitte der Gesellschaft

Offenes Treffen der Kritischen Lehrer_innen: Rechtspopulismus in der Mitte der Gesellschaft
Dienstag, 16.12., 20 Uhr in der Meuterei (Reichenberger Str. 58)

In der gesamten Bundesrepublik Deutschland finden seit geraumer Zeit rechtspopulistische Demonstrationen statt, die rechtes Gedankengut wieder salonfähig machen.
Bürger_Innen, welche sich nicht als rechts verstehen, demonstrieren und hetzen mit bekennenden Nazis gegen „Flüchtlinge“ und die „Islamisierung der Gesellschaft“.
Demonstrationen wie von Pegida oder die Mobilisierungen gegen Flüchtlingsunterkünfte in Marzahn, Buch oder Köpenick zeigen, auf welchen verschiedenen inhaltlichen Ebenen der Rechtspopulismus in die Mitte der Gesellschaft wirkt. Erste „aktive“ Aktionen gegen „Flüchtlinge“ zeigten sich am 11.12.14 in Nürnberg, wo drei als „Flüchtlingsunterkünfte“ vorgesehene Häuser in Brand gesetzt wurden.

Auch Institutionen im Bereich der Bildung knüpfen an die Hetze gegen „Flüchtlinge“ an. So hat die Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen vor kurzer Zeit für die Veranstaltung mit dem Thema „Wie verteidigen wir das Abendland“ geladen.

Die kritischen Lehrer_Innen wollen am 16.12.14 den wieder aufkommenden starken Rechtspopulismus in der Mitte der Gesellschaft thematisieren und stellen sich die Frage: Wie können wir als Bürger_Innen den rassistischen Entwicklungen in der Gesellschaft entgegenwirken? Dabei soll u.a. Bildung als Instrument gegen Rassismus diskutiert werden.

Auch morgen mobilisiert ein Bündnis aus „normalen“ BürgerInnen und offenen Nazis wieder, auch dagegen gibt es natürlich Gegenmobilisationen. Details hier.
Wir freuen uns natürlich über alle, die deshalb etwas später zu unserem Treffen kommen.


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