Archiv der Kategorie 'Referendariat'

18.11.: Das Referendariat – ein System der Demütigung


Über Das Referendariat – ein System der Demütigung und wie mensch sich dagegen wehren kann wollen wir bei unserem nächsten Offenen Abend, am Mittwoch, 18.11., im Café der Kulturfabrik, Lehrter Straße 35, mit Euch sprechen. Zeit: 19:30Uhr
Vielleicht gründet sich auch eine neue Bezugsgruppe?
Hier geht’s zu unserem Dossier zum Referendariat.

Einladung zur Gründung neuer Bezugsgruppen

Referendar_innen, Studierende, Lehrer_innen, am Lehrer_innenberuf
Interessierte

Bezugsgruppen werden gebildet, um zusammen mehr zu erreichen als ziellos, vereinzelt und überfordert unterwegs zu sein.
Wir möchten euch einladen, mit uns eine „weitere“ oder eben „neue“ Berliner Bezugsgruppe zu bilden. Dabei wollen wir uns als pädagogisch Handelnde und Verantwortliche vor allem gegenseitig unterstützen und alternative und solidarische Umgänge ausloten. Den Studierenden unter uns könnte der Erfahrungsaustausch in der Bezugsgruppe dazu dienen, sich ein differenziertes Bild über ihre möglicherweise zukünftige Arbeitssituation zu machen und zugleich die Diskussion um Perspektiven von außen auf das Schul-Sandwich zu bereichern. Basis unserer (Selbst-)Verständigung ist eine herrschafts-(und selbst-)kritische Haltung.

Programm:
Kennenlernen/ kurze Vorstellung des Bezugsgruppenuniversums/ ein Gast aus einer existierenden Bezugsgruppen teilt seine Erfahrungen mit/ Fragen, Erwartungen klären, Bedürfnisse ausloten (Was ist mir wichtig?) / Verabredungen treffen (Wer mit wem? Wann? Wo? Wie bekommen wir Unterstützung?)

So, 22. Februar 2015
15:00 bis 17.30 Uhr

Blauer Salon im Mehringhof (über dem Mehringhoftheater)
Gneisenaustr. 2a, 2. Hof U Mehringdamm (U6/U7)

Brainwashing „Lehrerpersönlichkeit“ – Offenes Krile-Treffen Di., 23.9.

Thema: Kritik der „Lehrerpersönlichkeit“ – Brainwashing oder ein brauchbarer Name?
um 19Uhr in der Meuterei (Reichenberger Str. 58)

Classroom Management- die volle Kontrolle?

Klassenführung oder auch Classroom Management gilt heute in der Schule als Schlüsselkompetenz für LehrerInnen. Jede Menge Bücher und Handlungsanweisungen, wie der Ablauf von Unterricht optimiert werden kann, sollen dabei helfen die Schüler und Schülerinnen an das Lernziel zu führen.

Jacob Kounin gilt als Begründer des Classroom Managements, er formulierte in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Verhaltensdimensionen für PädagogInnen, die ihnen helfen sollten Gruppen effektiv zu führen und somit Störungen gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Gibt es einen Unterschied zwischen Classroom Management und der klassischen Disziplinierung in der Schule? Welche Ideen von Lernen und Schule strecken in dem Classroom Management? Drücken sich die Machtstrukturen der Schule und der Gesellschaft darin aus oder könnte es auch ein Instrument für einen von SchülerInneninteressen geleiteten Unterricht sein?

Diesen Fragen möchten wir mit euch gemeinsam nachgehen.

Offenes KriLe-Treffen am 18.6. ab 19.00 in der Meuterei Reichenbergerstraße 58

Einladung zum offenen Bezugsgruppen-Findungstreffen Ende Januar / Anfang Februar 2014

Studierende, Referenader_innen, und Junglehrer_innen finden sich zu Bezugsgruppen zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen, zu reflektieren und das Erlebte auch in einen politischen Kontext einzuordnen. Herzliche Einladung an alle interessierten zu einem weiteren Bezugsgruppen-Findungstreffen!

Was und wozu Bezugsgruppen?

Tag: Samsatg, 01. Februar 2014
Zeit: 11-13:30 Uhr
Ort: Mehringhof, blauer Salon
Adresse: Gneisenaustrasse 2a, 10961 Berlin, 2. Hof, Aufgang Mehringhoftheater, 1. Stock überm Theater;
Anfahrt: U6/U7 Mehringdamm

Vorgeschlagener Zeitrahmen sind 2½ Stunden zum gegenseitigen Kennelernen und kennelernen des Bezugsgruppenkonzepts. Ein zweites Treffen ist manchmal sinnvoll.

2. und letztes Bezugsgruppen-Findungstreffen

Jetzt werden Verabredungen getroffen und es geht los. Die nächste Einladung zur Gründung von Bezugsgruppen gibt es dann im Sept./Okt. 2014

Tag: Montag, 24. März 2014
Zeit: 18:30-21:00 Uhr
Ort: blauer Salon (siehe oben)

Staatsdiener_in und politischer Mensch – Offenes Treffen 17.10.13

Staatsdiener_in und politischer Mensch – Offenes Treffen der Kritischen Lehrer_innen

Do, 17. Oktober
19:00 Uhr
blauer Salon im Mehringhof

(Gneisenaustr. 2a überm Mehringhoftheater)

Die Schule ist durchzogen von expliziten Herrschaftsverhältnissen, sogenannten Sonder-Rechtsverhältnissen, die die Grundrechte der Betroffenen einschränken. Sie heißen Schulverhältnis und Beamt_innenverhältnis. Zum Beispiel ist die Meinungs- und Redefreiheit von Lehrkräften eingeschränkt. Wenn man die rechtlichen Einschränkungen der persönlichen Freiheit der Beteiligten bedenkt, dann wirkt das zunächst einschüchternd und passivierend. Wir wollen es nicht dabei belassen, sondern über die Spielräume diskutieren, die wir als politische Menschen in der Schule haben: Stichworte sind: Handlungsspielräume, vorauseilender Gehorsam, Selbstzensur. Gesetze können zwar einen repressiven Rahmen schaffen, aber es müssen auch immer Menschen an den entsprechenden Stellen sitzen, die bereit sind, den Rahmen gegen andere auszuschöpfen. Es lohnt sich also, miteinander über unsere Erfahrungen mit „abweichendem“ gesellschaftlich und politisch engagiertem Verhalten zu sprechen. Tun wir es…

Einladung zum offenen KriLe-Treffen am 10.04.2013 um 19 Uhr im Irving-Zola-Haus

Am Mittwoch, den 10.04.2013, möchten wir uns erneut unter dem Dach des Irving-Zola-Hauses in der Ohlauer Straße 12 einfinden, um uns einen Raum zu schaffen,
an dem wir uns – geschützt vor den Widrigkeiten unseres täglichen Umgangs mit Schule, Herrschaft und Gedankenlosigkeit – mit Ideen, Kritik, Diskussion, Konsens und Inter-/Aktion begegnen können.

Wir laden dich herzlich dazu ein, mit deinen Wünschen, deiner Kritik und Utopie an der Gestaltwerdung der KriLe teilzuhaben!

Schwerpunktmäßig werden wir uns mit folgendem Thema beschäftigen: „Vom Durchschweigen in Studium und Referendariat“: Wie gebe ich mich in der Institution zu erkennen als jemand, der mit autoritären Praxen nicht einverstanden ist? Gebe ich mich überhaupt zu erkennen? Was macht derart strategisches Schweigen und Kommunizieren mit uns?

Einen kurzen Hinweis auf dein Erscheinen am Mittwoch kannst du an kritischelehrerinnen@web.de richten.

Beste Grüße und bis dann

24. März: Gründungstreffen – Bezugsgruppen für die Schulpraxis (IV)

Du hast deine Bewerbung fürs Referendariat abgegeben? Du bist noch unsicher, wie du im Ref. klarkommen wirst? Dann mach mit bei einer der Bezugsgruppen zur Schulpraxis oder gründe eine.

Die Idee ist, dass sich Studierende, Referendar_innen, und Junglehrer_innen zu Bezugsgruppen zusammenfinden, um sich gegenseitig zu unterstützen, zu reflektieren und das Erlebte auch in einen theoretischen / politischen Kontext einzuordnen.

Workshop zum Bezugsgruppenkonzept und zum Kennenlernen

So, 24. März 2013
17-20 Uhr
Irving-Zola-Haus, Ohlauer Str. 12

wetere Infos und Texte zum Bezugsgruppenkonzept findest du im Dossier Bezugsgruppen

parallel findet im Irving-Zola-Haus das Kiezcafe statt und es gibt (veganen) Kuchen.

Neue Bezugsgruppen für die Schulpraxis (III)

Die Idee ist, dass sich Studierende, Referendar_innen, und Junglehrer_innen zu Bezugsgruppen zusammenfinden, um sich gegenseitig zu unterstützen, zu reflektieren und das Erlebte auch in einen theoretischen / politischen Kontext einzuordnen.

Zuerst wurden alle Interessierten öffetnlich zum 02. Dezember 2012
zu einem Bezugsgruppen-Findungstreffen in den Projektraum Neukölln eingeladen.

Bei dem Treffen waren vier Interessierte anwesend, die sich gegenseitig zwei Stunden lang intensiv zugehört haben. Erste Bedürfnisse wurden deutlich. Außerdem stellte ein Mitglied einer bestehenden Bezugsgruppe die bisherigen Erfahrungen und die in den Bezugsgruppen erarbeiteten Methoden zur Reflexion und gegenseitigen Unterstützung vor.

Einladung zum Folgetreffen am 16. Dezember

„Nun sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Ziel ist, uns so zu sortieren, dass eine neue, für alle angenehme Bezugsgruppe gegründet werden kann. Das Treffen ist noch offen für alle interessierten.“

ORT: OWEN.ev
Nogatstraße 22/22
Berlin Neukölln

vom S-und U-Bahnhof Hermanstraße gut zu erreichen.

WANN: 16.12. 18 Uhr

Do, 29. März: Neue Bezugsgruppen für die Schulpraxis (II), Teil 2

ab 18.30 Uhr

diesmal im 1.Stock des Bethanien-
Südflügels (NewYorck59)

Wegbeschreibung

Am ersten Treffen am 18. März waren sechs Interessierte anwesend, die sich gegenseitig vier Stunden lang intensiv zugehört haben. Erste Bedürfnisse wurden deutlich. Nun sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Ziel ist, uns so zu sortieren, dass ein oder zwei neue, für alle angenehme Bezugsgruppen gegründet werden können. Das Treffen ist noch offen für alle interessierten.

18. März 2012: Neue Bezugsgruppen für die Schulpraxis (II)

Die Idee, dass sich Studierende, Referenader_innen, und Jungelhrer_innen zu Bezugsgruppen zusammenfinden, um sich gegenseitig zu unterstützen, zu reflektieren und das Erlebte auch in einen theoretischen Kontext einzuordnen, hat Kreise gezogen. Herzliche Einladung an alle interessierten zu einem Bezugsgruppen-Findungstreffen:

So, 18. März 2012
12:00 bis 16:00 Uhr
Selbstverwaltete Heilpraktikschule im Bethanien
Bethanien-Südflügel, Mariannenplatz 2a, 10997 Berlin

(Eine genaue Wegbeschreibung findest du auf der Kontaktseite der Heilpraktikschule)

Bei dem Treffen stellen wir unsere bisherigen Erfahrungen aus der „Bezugsgruppe Schulpraxis“ vor und modereieren einen Prozess, in dem jede_r Interessierte herausfinden kann, mit wem er_sie sich eine gute Kooperation und Kommunikation vorstellen kann.

Bezugsgruppe Schulpraxis noch offen

In der neuen Bezugsgruppe Schulpraxis sind zwar schon 12 Menschen. Sie ist aber noch offen für interessierte. Die nächsten Termine sind:

Sa, 15.10. 19-22 Uhr: Thema Kollegiale Beratung
Do, 20.10. 19-22 Uhr: offene Runde

Falls du teilnehmen möchtest, melde dich bitte an unter ref ät onlineinsel.org. Dann teilen wir dir gerne auch den jeweiligen Ort des Treffens mit.

Erste Verabredungen der Bezugsgruppe Schulpraxis/Referendariat Berlin

Ca. 8 Leute haben sich inzwischen zweimal getroffen, um auszuloten, wer und wie gerne in einer Berliner Bezugsgruppe (kritisch-unterstützende) Schulpraxis zusammenkommen möchte.
Erste Ergebnisse sehen ungefähr so aus:¶

* Mit einer Bezugsgruppe wollen wir uns vor allem gegenseitig unterstützen, und alternative und solidarische Umgänge mit unserer ganz konkreten Praxis als Lehrer_innen oder Referendar_innen an “normalen” Schulen ausloten. Eine Bezugsgruppe ist insofern mehr oder etwas anderes als die relativ losen Treffen vieler politischer Gruppen. Die “Beziehungen” müßten schon intensiver und verbindlicher sein, um wirklich gegen das Einzelkämpfer_innentum im Lehrer_innenalltag anzukommen. Dessen sollte mensch sich bewußt sein, mensch müßte sich schon wirklich drauf einlassen. Gleichzeitig soll die Gruppe so organisiert werden, dass sie (langfristig) wirklich Entlastung bedeutet und nicht zusätzlichen Stress.
* In der Gruppe sind bisher Menschen, die gerade Referendariat machen oder es bald machen werden, die so in der Schule arbeiten, aber auch Leute bei denen es noch eine Weile dauern wird, bis sie Referendariat o.ä. machen werden (die am Ende ihres ersten Staatsexamens stehen oder erstmal was anderes machen, weil sie auf einen Referendariatsplatz warten oder…).
* Vorschläge für regelmäßige Treffen variieren zwischen alle zwei Wochen und einmal im Monat für 2-3 Stunden. Darüber hinaus in größeren Abständen Tages/Halbtagestreffen an Wochenenden. Außerdem gibt es die Überlegung Zweiergruppen (Tandems) zu bilden, die nochmal genauer übereinander bescheid wissen und sich so besser helfen können. Wichtig ist einerseits Verbindlichkeit, also dass möglichst immer alle zu den Treffen kommen; andererseits entsprechend einen Modus zu finden, wie das allen auch möglich gemacht werden kann.
* Die Treffen werden wahrscheinlch einen offenen Teil haben zum Auskotzen, Quatschen, Jubeln usw. und einen strukturierteren Teil zu einem konkreten schulpraxisrelevanten Thema. Themen der Treffen sollen eher kurzfristig oder sogar akut aufgrund der Bedürfnislage der Teilnehmenden festgelegt werden, um wirklich am Ball zu bleiben und damit niemensch auf die Idee kommt, sich zusätzlichen Stress durch umfängliche Vorbereitung der Treffen aufzubürden. Wichtig ist vor allem, dass alle mit Ihren Bedürfnissen und Interessen zu Wort kommen und die Gruppe mitgestalten können. Deshalb sollte es zwar nicht nur, aber immer wieder auch um unsere Kommunikation und methodische Gestaltung der Treffen selber gehen. (Z.B. meinten einige Menschen, dass sie lieber in Kleingruppen von maximal 5 Leuten diskutieren würden.)
* Das nächste Treffen findet am Donnerstag, den 11.8., 12-16Uhr, in der Oppelner Strasse 26 (Gruppenraum einer linken Bürogemeinschaft, durch das Hoftor rein, Tür hinten rechts, klingeln bei Nandu, Erdgeschoss) statt.
* Hier wollen wir uns einerseits in die Kollegiale Beratung einführen, die sozusagen als Kommunikations- und Problemlösungsmethode für unsere Gruppe recht sinnvoll sein kann.
* Andererseits wollen wir uns näher kennenlernen und besprechen, wie und wann es konkreter mit uns weitergehen soll.
* Um es angenehmer zu gestalten: Bitte bringt alle was zu Essen und/oder zu Trinken mit!
* Außerdem bringt bitte warme Socken oder Hausschuhe mit, und wenn möglich, eine kleine Spende für den Raum.

Bei Fragen bitte melden bei: kritischelehrerinnen at web dot de

Bezugsgruppe Schulpraxis / Referendariat

Ein paar Menschen haben sich bereits zusammengefunden, weitere sind herzlich willkommen. Mit einer Analyse der Verhältnisse im Referendariat oder allgemein in der Schulpraxis möchten die Initiatorinnen aber noch nicht vorgreifen, zumal diese kaum systematisch untersucht sind. Es gibt viele Leidensberichte von Einsteiger_innen, und ein paar Menschen aus dem KriLe-Umfeld hat es hoffnungsvoller Weise nicht so hart getroffen wie andere. Wem es ähnlich geht, und wer deshalb wie wir eine Gruppe sucht, die sich gegenseitig im Referendariat unterstützt, der ist an diesem Abend genau richtig.

Allerdings betretet ihr damit kein Neuland ohne jede Vorstellung dazu, wie das Ganze laufen soll. Betrachtet die Ergebnisse des InSel-Gründungsprozess dabei gern als Diskussionsgrundlage (siehe InSeL-Blog):

Hier wurde die Bezugsgruppenidee aus dem Aktivistischen Spektrum übersetzt auf das Referendariat, in dem wir ja ebenfalls mit der Staatsmacht konfrontiert sind. Hier wurde als gleichberechtigtes Kommunikationsinstrument die „Kollegiale Beratung“ eingeübt und angepasst. Außerdem gibt es weiterführend die Idee, das Referendariat als Forschungsprojekt zu begreifen, gleichsam als Möglichkeit der Distanzierung und der systematischen Erforschung der Verhältnisse, die wir dort eingehen.


Wann&Wo?

Mi. 20.7. beim Kritische-Lehrer_innen-Abend

im Projektraum Neukölln – Hermannstrasse 48, 2. Hof, U Leinestrasse

wie gehabt, eintroedeln ab 19h30, gegen 20h geht es richtig los.