Archiv der Kategorie 'Themenabend'

Emanzipation durch Monoedukation? Gender in den MINT-Fächern

Einladung zum offenen Treffen der Kritischen Lehrer_innen

Thema dieses mal:
Emanzipation durch Monoedukation? Gender in den MINT-Fächern

Die Statistiken sprechen für sich. In den Berufen im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik (MINT) sind Frauen klar unterrepräsentiert. Deshalb wurden von verschiedenen Stellen spezielle Förderprogramme für Mädchen aufgelegt, um mehr Mädchen und junge Frauen für diese Berufe zu gewinnen. Bisher aber nur mit mäßigem Erfolg.
Es wird auch immer wieder gefordert und teilweise auch umgesetzt diese Fächer in der Schule nach Geschlechtern getrennt zu unterrichten (Monoedukation) um auf die Bedürfnisse der Mädchen und Frauen besser eingehen zu können.
Ist das ein sinnvoller Ansatz um in der heteronormativen Gesellschaft eine Gleichberechtigung zu erreichen? Sind die Ziele eines solchen Ansatzes überhaupt unterstützenswert? Oder werden durch solchen monoedukativen Unterricht die gesellschaftlich erzeugten Geschlechterverhältnisse weiter zementiert?

Donnerstag, 14.11.13, um 19 Uhr
in der Meu­te­rei,
Rei­chen­ber­ger Str. 58

„alternative“ vs. öffentliche Schule

Sollten wir versuchen, die richtige Schule im falschen Leben zu errichten?
Oder im Rahmen dieser herrschaftsförmigen Gesellschaft versuchen, die öffentliche Schule zu verbessern?

Es soll vor allem um unsere – und Deine? - subjektive Positionierung gehen.

Donnerstag, 31.10.13, um 19 Uhr in der Meuterei, Reichenberger Str. 58

Den Begriff der „alternativen“ Schule haben wir in dieser Einladung sehr allgemein verstanden, quasi als Gegenbegriff zur „öffentlichen“ Schule.
Eine interessante Diskussion entspann sich vorher schon auf der Mailingliste und ist in den Kommentaren nachzulesen.

Staatsdiener_in und politischer Mensch – Offenes Treffen 17.10.13

Staatsdiener_in und politischer Mensch – Offenes Treffen der Kritischen Lehrer_innen

Do, 17. Oktober
19:00 Uhr
blauer Salon im Mehringhof

(Gneisenaustr. 2a überm Mehringhoftheater)

Die Schule ist durchzogen von expliziten Herrschaftsverhältnissen, sogenannten Sonder-Rechtsverhältnissen, die die Grundrechte der Betroffenen einschränken. Sie heißen Schulverhältnis und Beamt_innenverhältnis. Zum Beispiel ist die Meinungs- und Redefreiheit von Lehrkräften eingeschränkt. Wenn man die rechtlichen Einschränkungen der persönlichen Freiheit der Beteiligten bedenkt, dann wirkt das zunächst einschüchternd und passivierend. Wir wollen es nicht dabei belassen, sondern über die Spielräume diskutieren, die wir als politische Menschen in der Schule haben: Stichworte sind: Handlungsspielräume, vorauseilender Gehorsam, Selbstzensur. Gesetze können zwar einen repressiven Rahmen schaffen, aber es müssen auch immer Menschen an den entsprechenden Stellen sitzen, die bereit sind, den Rahmen gegen andere auszuschöpfen. Es lohnt sich also, miteinander über unsere Erfahrungen mit „abweichendem“ gesellschaftlich und politisch engagiertem Verhalten zu sprechen. Tun wir es…

Offene Treffen – Ende der Sommerpause

Eine neue Runde offene Treffen der Kritischen Lehrer_innen steht wieder an. Hoffentlich wird wieder eine kleine Serie herrschaftskritischer Abende zum Thema Schule und Bildung daraus. Unsere Terminumfrage hat ergeben, dass das erste offene Treffen nach der Sommerpause am 26.9. stattfindet:

Do, 26. Sept.
19-21:30 Uhr
Blauer Salon im Mehringhof
Gneisenaustr. 2a, 2. Hof über dem Mehringhoftheater.

Organisation der KriLe-Treffen des kommenden halben Jahres. Inhalte, Termine, Form und Aufgabenverteilung.

Wir freuen uns sehr, wenn am Donnerstag viele Menschen zum Treffen kommen und sich so das Bisschen notwendige Arbeit auf viele Schultern verteilt.

Offenes Treffen: Aberglauben in der Schule? 5.6.

Die Diskussion einleiten wird eine Polemik von Frank:

„Nur die Kirchen raus aus dem Bildungssystem?
Und Gott und Aberglauben drinlassen?

Das Tragen einer Kippa in der Schule würde ich jederzeit verteidigen.
Wieso es damit in Deutschland eine besondere Bewandtnis hat, muss wohl nicht erläutert werden.

Kreuz und Kopftuch haben dort aber nichts verloren, genauso wenig wie „Religionsunterricht“, Sonder-Ferientage für Angehörige staatlich anerkannter Aberglaubensgemeinschaften, Gebetsräume, „freiwillige“ Schulgottesdienste am Luther-Tag, Befreiungen vom Schwimmunterricht oder geschlechtergetrennter Sportunterricht aus religiösen Gründen. Um das Lehren von Kreationismus muss wohl bisher in Deutschland nicht gestritten werden, aber wie lange noch?

Täuscht mein Eindruck oder gibt es solcherart stark zunehmenden Erscheinungen gegenüber eine Menge falscher Toleranz auch unter sich emanzipatorisch verstehenden Pädagog_innen?
Dass mensch ungern mit Rassisten wie Sarrazin eine Position gegen Kopftücher teilen möchte, ist klar. Doch deshalb dürfen wir die kämpferische Auseinandersetzung mit antiemanzipatorischen Ideologien – und das sind prinzipiell alle Religionen, nicht nur deren Institutionen – nicht den Rassist_innen überlassen.“

Offenes Treffen: Sommerforum für selbstbestimmte Bildung

Lieb Kritische Lehrer_innen und interessierte,

herzliche Einladung zum offenen Treffen der Krilen

am Mi, 22. Mai
um 19 Uhr
im Irving-Zola-Haus (Ohlauer Str. 12)

Thema: Vorstellung des Sommerforums für selbstbestimmte Bildung

Einladung zum offenen KriLe-Treffen am 10.04.2013 um 19 Uhr im Irving-Zola-Haus

Am Mittwoch, den 10.04.2013, möchten wir uns erneut unter dem Dach des Irving-Zola-Hauses in der Ohlauer Straße 12 einfinden, um uns einen Raum zu schaffen,
an dem wir uns – geschützt vor den Widrigkeiten unseres täglichen Umgangs mit Schule, Herrschaft und Gedankenlosigkeit – mit Ideen, Kritik, Diskussion, Konsens und Inter-/Aktion begegnen können.

Wir laden dich herzlich dazu ein, mit deinen Wünschen, deiner Kritik und Utopie an der Gestaltwerdung der KriLe teilzuhaben!

Schwerpunktmäßig werden wir uns mit folgendem Thema beschäftigen: „Vom Durchschweigen in Studium und Referendariat“: Wie gebe ich mich in der Institution zu erkennen als jemand, der mit autoritären Praxen nicht einverstanden ist? Gebe ich mich überhaupt zu erkennen? Was macht derart strategisches Schweigen und Kommunizieren mit uns?

Einen kurzen Hinweis auf dein Erscheinen am Mittwoch kannst du an kritischelehrerinnen@web.de richten.

Beste Grüße und bis dann

Einladung zu den offenen Treffen der KriLen am 13. und 20. März und am 10. April

Hallo Welt!

Dies ist eine gute Nachricht für alle, die von Schule betroffen sind oder die Schule betroffen macht:
es gibt sie, die Kritischen LehrerInnen!

Frustriert dich ein ideenloses Lehramtsstudium?
Ängstigen dich motivationslose KommilitonInnen?
Beunruhigt dich die Aussicht auf einen Platz in den deutschen Bildungsinstitutionen?
Spürst du Sehnsucht, Empörung, Tatendrang?

Wir wollen ein Forum bieten für unkonventionelle, neue, abseitige, mutige und utopische Fragen an das System Schule, für Kritik in Form von Aktion, für Austausch, Bestärkung und gute Ideen, für abwegige Projekte, unerprobte Methoden, für Analytik und wilde Raserei im Angesicht des Bildungsdschungels.

Als frisch wiederbelebte Gruppe sind wir völlig offen für deine Gestaltungswünsche und Bedürfnisse, also komm einfach vorbei!
Wir treffen uns jeden zweiten Mittwoch, die nächste Male am

Mi, 13.03.13
um 19 Uhr
ausnahmsweise im NewYorck59 im Bethanien-Südflügel, 1. Stock, grüner Raum hinten rechts (Mariannenplatz 2a, 10997 Berlin-Kreuzberg, Zugang über Waldemarstr. / sonst immer im Irving-Zola-Haus, Ohlauer Straße 12).

Mi, 20.03.13
um 19 Uhr
wieder im Irving-Zola-Haus, Ohlauer Straße 12.
Thema: Bezugsgruppen fuer die Schulpraxis (siehe Dossier auf diesem Blog)

und

Mi, 10.04.13
um 19 Uhr
im Irving-Zola-Haus.

Wenn du planst zu kommen, gib doch einen kurzen Hinweis an kritischelehrerinnen@web.de, damit wir wissen, mit wem zu rechnen ist.

Bis dann also!

Mi, 15. Juni2011, 19:30 Uhr | Lycée Expérimental beim KriLe-Abend

«Wir lernen vor allem uns zu organisieren… » – Das Lycée Expérimental…
…ist eine in den 80er Jahren gegründete alternative Oberstufe in Saint-Nazaire, Frankreich. Es gibt heute nur wenige Schulprojekte, in denen versucht wird Selbstorganisation und Basisdemokratie so Radikal umzusetzen: Hier entscheiden Schüler_innen und Lehrer_innen gemeinsam im Konsens über alle Belange der Schule – und vom Mittagessen über die Verwaltungsaufgaben bis hin zu den Kursen wird der komplette Schulalltag gemeinsam organisiert. Viele der Schüler_innen haben die staatliche Regelschule abgebrochen und wollen es im Lycéé Experimental nochmal anders versuchen – doch vom einen auf den anderen Tag Verantwortung fûr das eigene Lernen und das Kollektiv zu übernehmen, stellt auch eine große Herausforderung dar, die grundsätzliche Fragen aufwirft: wie wollen wir lernen, was ist Freiheit – und kann hier Jede_r einfach machen was er_sie will…?

vorschlag zum Ablauf:

ab 19:30 Uhr → ankommen, plauschen, Tee kochen etc,
20:00 Uhr → Was sind die KriLen, wie sind sie organisiert und wie kann mensch sich beteiligen?
20:05 Uhr → Bericht vom Lycée Expérimental mit anschließender Diskussion.

Das Treffen findet wie (fast) jeden dritten Mittwoch im Monat statt im

Projektraum Neukölln,
Hermannstr. 48
2. Hinterhaus, 1. Stock mitte
(U Bahnhof Boddinstr. (U8))

17.11.: kritische Geschichtsdidaktik

Der nächste KriLe-Abend hat das Thema
„kritische Geschichtsdidaktik/ historisch-politische Bildung“:

Warum überhaupt Geschichte und wie? Ein erster Austausch von Vorstellungen und Wünschen, was, wie und warum kritische Geschichtsdidaktik sein könnte und wie mensch sich dabei gegenseitig unterstützen kann.
Eingeladen sind nicht nur Lehrer_innen, sondern alle die an (herrschaftskritischer) historisch-politischer Bildung interessiert sind! Da Geschichte nicht nur im Geschichtsunterricht stattfindet, sondern z.B. auch im Sozialkunde-, Ethik-, Sprachen- oder Kunstunterricht oder in der außerschulischen Bildung soll das Treffen für alle Interessierten offen sein. Wie können z.B. die Sozialkunde- oder Geographie-Lehrer_innen damit umgehen, dass sie, ohne es intensiver studiert zu haben, mal eben Geschichte mitunterrichten müssen?

Mi. 17.11., 19.30Uhr Ankommen und 20.00Uhr Anfangen,
Projektraum Neukölln,
Hermannstrasse 48, 2.Hinterhof, 1.OG,
U-Bhf. Boddinstrasse (U8)

krile-abend mi.20.10.

am kommenden mittwoch ist es wieder soweit: der projektraum öffnet seine tür für den krile-abend.
und du bist herzlich eingeladen vorbeizuschauen
und mit uns über das thema „demokratische bildung“ zu diskutieren.

dazu haben wir uns ein kleines aber feines programm überlegt.
diesmal sollen unsere eigenen alltagsbegriffe vom „lernen“ im mittelpunkt stehen.
also: wie sind deine erfahrungen
° mit dem eigenen lernen?
° oder der anleitung zum lernen?
° oder dem lernen in gemeinschaft?
° oder dem lernen in institutionen?
° oder dem lernen in selbstbestimmung?

passend zum thema werden wir ausschnitte aus einem film über sudbury-schools zeigen (englisch mit dt.untertiteln)
http://www.sudbury.de/grundlagen/
und die darin gezeigten verständnisse, ideen und begriffe übers lernen lernend reflektieren.

nexten mittwoch, 20.10., ab 19:30h, im projektraum, hermannstraße 48, 2.hh. 1.etage, u8 boddinstraße

es freuen sich auf euch, die krilen