Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

Themenabend „Gehorsam und Anpassung im Schuldienst“

Wir wollen am 9.5.17 ab 20 Uhr in der Meuterei (Reichenberger Straße) über das Thema „Gehorsam und Anpassung im Schuldienst?“ diskutieren: Gibt es da politische Handlungsspielräume? Wie sehen die aus? Oder ist die Frage nach solch
einem Verhalten mittlerweile hinfällig geworden? Hallo, wie geht es dir, Schere im Kopp?… Eine Bestandsaufnahme.

Auf der Grundlage eines kurzen Textes von Walter Hövel „Wir haben gemacht, was wir wollten – Der Lehrer einer reformpädagogischen Schule erzählt!“ könnt ihr mitreden oder einfach so vorbeikommen in eine überschaubare Runde, die sich selbst erst noch kennen lernt /findet.
Vorkenntnisse in politischer Bildung, in Aktionen oder Belesenheit zum Text selbst oder ganz generell sind keine Vorbedingungen für die Teilnahme.

Wir freuen uns auf euch!

KriLe on Tour

Am Mi., 2.12. gehen wir wieder gemeinsam zu einer Veranstaltung einer befreundeten Gruppe zum Thema:
„Graue Wölfe in Deutschland – Strukturen und Auftreten des türkischen Ultra-Nationalismus“
Für Krile-Planungen treffen wir uns um vorher 18:45 vor dem Südblock, schreibt uns ne kurze Mail, wenn Ihr uns treffen wollt.

„Marsch für das Leben?“ – What the fuck!

Wir sagen mit vielen „what the fuck!“ zu christlichen Fundis, Abtreibungsgegnern, Antifeministen und anderen Reaktionären. Beteiligt Euch an den Aktionen am Samstag | 19. September | 11.00 Uhr | S-Bhf. Anhalter Bahnhof.

Demnächst machen wir auch mal nen Offenen Abend zu sexfeindlichen Reaktionären.

Ideologiefabriken – Offenes Treffen am 16.6.

Die Kritischen Lehrer_innen laden herzlich ein zum nun zweiten offenen Projekt-Treffen rund ums Thema „Ökonomisierung von Bildung“.

Nachdem wir beim letzten Mal über die widersprüchliche Rolle von Lehrer_innen als Ideologieproduzent_innen diskutiert haben, wenden wir uns dieses Mal einigen wichtigen Akteuren aus der Wirtschaft zu. Welche „Ideologiefabriken“ gibt es und wie üben sie Einfluss auf den Bildungssektor aus? Wir werden anhand der Bertelsmann-Stiftung exemplarisch vorstellen, wie nach den Grundsätzen des neoliberalen New Public Management seit 1995 eine Ökonomisierungsoffensive im Bildungsbereich vorangetrieben wird.

Qualitätsmanagement? Standortwettbewerb? Humankapital?
OECD, PISA u. Co.?

Erneut wollen wir uns die Frage stellen, wie Bildung im Kapitalismus organisiert ist und funktioniert. Wir freuen uns auf weitere Interessierte, Besucher_innen, Mitstreiter_innen! Wer Lust hat, kommt wie immer einfach vorbei!

Dienstag, 16.6.15, 19:30 in der Meuterei

Linktipps:
Bildungsreform und Propaganda – von Jochen Krautz
Bildung als Anpassung? Das Kompetenz-Konzept im Kontext einer Ökonomisierten Bildung – noch ein kürzerer Text vom selben Autor
BertelsmannKritik

Lehrer_innen als Ideologieproduzent_innen – Offenes Projekttreffen Di, 2.6.

An alle Lehrer_innen, Student_innen, Referendar_innen, Interessierte oder anderweitig Verquickte im Bildungsbereich!

Die Kritischen Lehrer_innen laden herzlich ein zum ersten offenen Treffen des Projekts „Ökonomisierung von Bildung“. Thema: „Lehrer_innen als Ideologieproduzent_innen“.

Ausgehend von einer theoretischen Auseinandersetzung (u.a. nach Althusser, „Die ideologischen Staatsapparate“ – Abschnitt suchen) mit Schule als ideologischem Staatsapparat wollen wir uns mit den konkreten Widersprüchen im Lehrer_innen-Alltag beschäftigen und aufdecken, wie Schule herrschende Ideologien legitimiert und re_produziert.
In den Mainstream-Bildungstheorien ist die Rede von „Erziehung zur Mündigkeit, Autonomie & Freiheit“, während Schule einen systematischen Beitrag leistet, funktionale Subjekte auf dem Arbeitsmarkt zu platzieren und unter Vermittlung eingeschränkter Wissensstrukturen für deren Orientierung in der bestehenden Ordnung zu sorgen. Von classroom-management über Bildungssponsoring: Schule ist kein neutraler Raum, sondern durchdrungen von neoliberalistischer Verwertungslogik.
Unterrichtsmaterialien aus der Wirtschaft?
Selbstoptimierung im Referendariat?
Standardisierung von Tests?
Welche Ideologien produzieren Lehrer_innen?
Diese und andere Fragen stehen im Fokus unseres Projekts. Wir freuen uns auf weitere Interessierte, Besucher_innen, sich Beteiligende. Wer Lust hat, kommt einfach vorbei!

Dienstag, 2.6.15, wie immer 19:30 in der Meuterei

voraussichtliche weitere Projekttreffen:
- 16.6. Ideologiefabriken (Centrum für Hochschulentwicklung, Initiative Neue Soziale Martwirtschaft, Institut für Schulqualität, etc.)
- 30.6. Theorie (Neoliberalismus und Co., manche nennens auch einfach „Kapitalismus“)
- 14.7. Offenes Treffen – KriLe-Sommerfest
- 28.7. Ferientreffen: Wie weiter?

Bei all diesen Termin gibt es natürlich auch immer Zeit und Raum für aktuelle Themn und Wünsche.

Einladung zur Gründung neuer Bezugsgruppen

Referendar_innen, Studierende, Lehrer_innen, am Lehrer_innenberuf
Interessierte

Bezugsgruppen werden gebildet, um zusammen mehr zu erreichen als ziellos, vereinzelt und überfordert unterwegs zu sein.
Wir möchten euch einladen, mit uns eine „weitere“ oder eben „neue“ Berliner Bezugsgruppe zu bilden. Dabei wollen wir uns als pädagogisch Handelnde und Verantwortliche vor allem gegenseitig unterstützen und alternative und solidarische Umgänge ausloten. Den Studierenden unter uns könnte der Erfahrungsaustausch in der Bezugsgruppe dazu dienen, sich ein differenziertes Bild über ihre möglicherweise zukünftige Arbeitssituation zu machen und zugleich die Diskussion um Perspektiven von außen auf das Schul-Sandwich zu bereichern. Basis unserer (Selbst-)Verständigung ist eine herrschafts-(und selbst-)kritische Haltung.

Programm:
Kennenlernen/ kurze Vorstellung des Bezugsgruppenuniversums/ ein Gast aus einer existierenden Bezugsgruppen teilt seine Erfahrungen mit/ Fragen, Erwartungen klären, Bedürfnisse ausloten (Was ist mir wichtig?) / Verabredungen treffen (Wer mit wem? Wann? Wo? Wie bekommen wir Unterstützung?)

So, 22. Februar 2015
15:00 bis 17.30 Uhr

Blauer Salon im Mehringhof (über dem Mehringhoftheater)
Gneisenaustr. 2a, 2. Hof U Mehringdamm (U6/U7)

Das Kreuz mit der Schule, Vom Einfluss der Kirchen in der Bildungspolitik – Diskussionsveranstaltung 26.3.

Am 26. März haben wir eine Diskussionsveranstaltung mit dem Autor Carsten Frerk im Buchladen Schwarze Risse organisiert:

Die „Trennung von Kirche und Staat“ ist ein wichtiger Grundsatz, mit dem sich die sogenannten Westlichen Demokratien gerne gegenüber anderen Gesellschaftsordnungen als überlegen darstellen. „Das Gottesgnadentum ist abgeschafft – Es lebe die Volkssouveränität“ – oder ähnlich.

In Deutschland ist aber schon immer alles etwas anders. Die Kirchen, nicht die Monarchen, hatten im 19. Jahrhundert die Hoheit über die meisten Schulen. Und mit diesen und anderen vordemokratischen Zuständen begründen sie gerne ihre Ansprüche, auch künftig in der Bildungspolitik von der KiTa bis zur Universität ein gewichtiges Wort mitzureden – und dafür auch reichlich vom Staat finanziert zu werden.

Am Beispiel der Berliner Schulstiftung, von Kitas und Religionsunterricht wird unser Referent Carsten Frerk mit einem Input die Berliner Situation skizzieren und die Diskussion eröffnen.

Zum Referenten:
Carsten Frerk wurde durch kirchen- und religionskritische Werke bekannt. Daneben ist er Autor historischer Romane. Im Mittelpunkt seines Werks stehen Buchveröffentlichungen über die finanziellen Verflechtungen von Staat und den beiden Amtskirchen in der Bundesrepublik Deutschland. Unter anderem deshalb gilt er als Kirchen- und Religionskritiker. Carsten Frerk hat zum Beispiel das „Violettbuch Kirchenfinanzen“
zusammengestellt. Hier der Klappentext:

„Obwohl die beiden großen christlichen Kirchen heute weniger als zwei Drittel der Bevölkerung organisieren, werden viele ihrer Belange durch die öffentliche Hand finanziert. Und das betrifft keineswegs nur Krankenhäuser oder Sozialstationen, die von der Allgemeinheit in Anspruch genommen werden können. Ob Bischofsgehälter, die Ausbildung kirchlichen Personals oder Missionswerke – konfessionslose und andersgläubige Bürgerinnen und Bürger zahlen kräftig mit.
Carsten Frerk gibt einen systematischen Überblick, zu welchen Gelegenheiten der Staat von den Kirchen zur Kasse gebeten wird. Er problematisiert versteckte Subventionen wie die steuerliche Absetzbarkeit der Kirchensteuer, erläutert die rechtliche und historische Fragwürdigkeit der sogenannten Staatsleistungen und stellt die Frage, warum die Allgemeinheit soziale Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft bezuschusst, obwohl dort die Arbeitnehmerrechte weitgehend außer Kraft gesetzt sind.

Dabei geht es nicht um Kleinigkeiten: Die Zuwendungen der öffentlichen Hand an die Kirchen übersteigen deren Einnahmen aus der Kirchensteuer bei weitem. Und da die Kirchen steuerbefreit sind, tragen sie nichts zur Finanzierung der gesellschaftlichen Infrastruktur bei, von der sie profitieren.“

Mittwoch, 26.März 2014- 19:30 – Buchladen Schwarze Risse (im Mehringhof)

Einladung zum offenen Bezugsgruppen-Findungstreffen Ende Januar / Anfang Februar 2014

Studierende, Referenader_innen, und Junglehrer_innen finden sich zu Bezugsgruppen zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen, zu reflektieren und das Erlebte auch in einen politischen Kontext einzuordnen. Herzliche Einladung an alle interessierten zu einem weiteren Bezugsgruppen-Findungstreffen!

Was und wozu Bezugsgruppen?

Tag: Samsatg, 01. Februar 2014
Zeit: 11-13:30 Uhr
Ort: Mehringhof, blauer Salon
Adresse: Gneisenaustrasse 2a, 10961 Berlin, 2. Hof, Aufgang Mehringhoftheater, 1. Stock überm Theater;
Anfahrt: U6/U7 Mehringdamm

Vorgeschlagener Zeitrahmen sind 2½ Stunden zum gegenseitigen Kennelernen und kennelernen des Bezugsgruppenkonzepts. Ein zweites Treffen ist manchmal sinnvoll.

2. und letztes Bezugsgruppen-Findungstreffen

Jetzt werden Verabredungen getroffen und es geht los. Die nächste Einladung zur Gründung von Bezugsgruppen gibt es dann im Sept./Okt. 2014

Tag: Montag, 24. März 2014
Zeit: 18:30-21:00 Uhr
Ort: blauer Salon (siehe oben)

Einladung zum offenen KriLe-Treffen am 10.04.2013 um 19 Uhr im Irving-Zola-Haus

Am Mittwoch, den 10.04.2013, möchten wir uns erneut unter dem Dach des Irving-Zola-Hauses in der Ohlauer Straße 12 einfinden, um uns einen Raum zu schaffen,
an dem wir uns – geschützt vor den Widrigkeiten unseres täglichen Umgangs mit Schule, Herrschaft und Gedankenlosigkeit – mit Ideen, Kritik, Diskussion, Konsens und Inter-/Aktion begegnen können.

Wir laden dich herzlich dazu ein, mit deinen Wünschen, deiner Kritik und Utopie an der Gestaltwerdung der KriLe teilzuhaben!

Schwerpunktmäßig werden wir uns mit folgendem Thema beschäftigen: „Vom Durchschweigen in Studium und Referendariat“: Wie gebe ich mich in der Institution zu erkennen als jemand, der mit autoritären Praxen nicht einverstanden ist? Gebe ich mich überhaupt zu erkennen? Was macht derart strategisches Schweigen und Kommunizieren mit uns?

Einen kurzen Hinweis auf dein Erscheinen am Mittwoch kannst du an kritischelehrerinnen@web.de richten.

Beste Grüße und bis dann

24. März: Gründungstreffen – Bezugsgruppen für die Schulpraxis (IV)

Du hast deine Bewerbung fürs Referendariat abgegeben? Du bist noch unsicher, wie du im Ref. klarkommen wirst? Dann mach mit bei einer der Bezugsgruppen zur Schulpraxis oder gründe eine.

Die Idee ist, dass sich Studierende, Referendar_innen, und Junglehrer_innen zu Bezugsgruppen zusammenfinden, um sich gegenseitig zu unterstützen, zu reflektieren und das Erlebte auch in einen theoretischen / politischen Kontext einzuordnen.

Workshop zum Bezugsgruppenkonzept und zum Kennenlernen

So, 24. März 2013
17-20 Uhr
Irving-Zola-Haus, Ohlauer Str. 12

wetere Infos und Texte zum Bezugsgruppenkonzept findest du im Dossier Bezugsgruppen

parallel findet im Irving-Zola-Haus das Kiezcafe statt und es gibt (veganen) Kuchen.

Aufruf zur Beteiligung an der Refugee-Revolution-Demo am 23.3.13

Als Verbündete des Flüchtlingsstreiks rufen wir mit zur Refugee-Revolution-Demo auf. Bitte kommt mit uns am Sa, 23.3.2013 um 14 Uhr auf den Berliner Oranienplatz und lasst uns zeigen, dass es auch im Inneren des Systems Menschen gibt, die das Flüchtlingsabwehr-Regime der EU und Deutschlands nicht mittragen. Lasst uns gemeinsam unsere Solidarität mit allen Geflüchteten demonstrieren, die um ihre Würde und um ihre Rechte kämpfen!

hier der Aufruf der Flüchtlinge und ihrer Unterstützerinnen:

What we need is your solidarity!

An alle Verbündeten und solidarischen Gruppen des Refugee Protest und
des Camps Oranienplatz!

Wir, die streikenden Geflüchteten vom Oranienplatz Berlin und die tätigen UnterstützerInnen rufen alle mit uns solidarischen Gruppen in Berlin und bundesweit dazu auf, in ihren Kreisen und mit ihren Mitteln die Refugees Revolution Demo am 23.03.2013 in Berlin zu unterstützen und dafür zu mobilisieren. Wir bitten Euch, den Aufruf auf Internetseiten und Mailinglisten breit
zu verteilen.

Wir bitten auch ganz besonders um die öffentliche Mitunterzeichnung unseres Aufrufes bzw. begrüssen eigene Demoaufrufe mit eigenen Formulierungen. Wichtig ist ferner, dass ihr uns das zügig rückmeldet, damit wir dies spätestens auf der öffentlichen Pressekonferenz zur Ankunft der Refugee Revolution Bustour am 20.03.20213 in die dortige Presseerklärung und damit letzte pressewirksame Ankündigung der Demo einfliessen lassen können. Ebenso benötigen wir Unterstützung beim Verteilen und Auslegen von Flyern und dem Kleben von Plakaten. Meldet Euch und seid dabei!

Mit kämpferischen Grüssen
die streikenden Geflüchteten vom Oranienplatz Berlin und die tätigen
UnterstützerInnen

weitere Infos:

  • Materialien siehe http://asylstrikeberlin.wordpress.com/donwloadsmaterial/
  • Rückantworten und Fragen bitte an die Presse-/Medien AG Refugee Protest Oranienplatz, in dieser Sache zuständig: Dirk Stegemann (dirk.stegemann@gmx.com)
  • http://asylstrikeberlin.wordpress.com/
  • http://refugeesrevolution.blogsport.de/
  • Einladung zu den offenen Treffen der KriLen am 13. und 20. März und am 10. April

    Hallo Welt!

    Dies ist eine gute Nachricht für alle, die von Schule betroffen sind oder die Schule betroffen macht:
    es gibt sie, die Kritischen LehrerInnen!

    Frustriert dich ein ideenloses Lehramtsstudium?
    Ängstigen dich motivationslose KommilitonInnen?
    Beunruhigt dich die Aussicht auf einen Platz in den deutschen Bildungsinstitutionen?
    Spürst du Sehnsucht, Empörung, Tatendrang?

    Wir wollen ein Forum bieten für unkonventionelle, neue, abseitige, mutige und utopische Fragen an das System Schule, für Kritik in Form von Aktion, für Austausch, Bestärkung und gute Ideen, für abwegige Projekte, unerprobte Methoden, für Analytik und wilde Raserei im Angesicht des Bildungsdschungels.

    Als frisch wiederbelebte Gruppe sind wir völlig offen für deine Gestaltungswünsche und Bedürfnisse, also komm einfach vorbei!
    Wir treffen uns jeden zweiten Mittwoch, die nächste Male am

    Mi, 13.03.13
    um 19 Uhr
    ausnahmsweise im NewYorck59 im Bethanien-Südflügel, 1. Stock, grüner Raum hinten rechts (Mariannenplatz 2a, 10997 Berlin-Kreuzberg, Zugang über Waldemarstr. / sonst immer im Irving-Zola-Haus, Ohlauer Straße 12).

    Mi, 20.03.13
    um 19 Uhr
    wieder im Irving-Zola-Haus, Ohlauer Straße 12.
    Thema: Bezugsgruppen fuer die Schulpraxis (siehe Dossier auf diesem Blog)

    und

    Mi, 10.04.13
    um 19 Uhr
    im Irving-Zola-Haus.

    Wenn du planst zu kommen, gib doch einen kurzen Hinweis an kritischelehrerinnen@web.de, damit wir wissen, mit wem zu rechnen ist.

    Bis dann also!

    Seminar: RASSISMUS im deutschen BILDUNGSSYSTEM

    +++ Kurzhinweis +++

    am 2.+3. März 2013
    an der Humboldt-Universität Berlin

    nähere Infos zum Download als Flyer

    Veranstalter_in: Antira-Referat der Humboldt Universität, Afrika Initiative und Afrikanische Studentenunion (ASU e.V.)

    Kontakt: Chamberlin Wandji: antira -at- refrat.hu-berlin.de

    Etwas Anderes als Schule. 3 Perspektiven auf schulfreies Lernen.

    Lesereihe im Irving-Zola-Haus

    ”Willkommen im Knast” – so begrüßt die Kinderrechtsgruppe KRätZä auf einem Flyer die Neuen in der Schule. In den 90er Jahren haben die KRätZä – KinderRächtsZänker – einen Menschenrechtsreport herausgebracht, in dem sie darstellen, welche Menschenrechte in der Schule nicht gelten: Allen voran das Recht auf Freizügigkeit. Schule ist ihrer Meinung nach eine illegitime Freiheitsberaubung.
    Der Mainstream der Erziehungswissenschaft hingegen rechtfertigt die Schulpflicht als historische Errungenschaft: Mit der Durchsetzung der Schulpflicht sei Analphabetismus und Kinderarbeit in Deutschland abge-schafft worden. Und viele Kinder seien der Gewalt in ihren Elternhäusern für eine gewisse Zeit entkommen. Gewerkschafter_innen sehen in der Schulpflicht zumeist eine sinnvolle Regel, die verhindere, dass die Gesellschaft weiter auseinanderdriftet, dass sich die reichen und gebildeten Familien weiter von der Restbevölkerung absetzen.
    Sicher gibt es wenige Themen, bei denen die Diskussion ähnlich groẞe Wellen schlägt, wie wenn es jemandem einfällt, den Sinn von Schulpflicht in Frage zu stellen. Die drei Autor_innen dieser Lesereihe tun dies unisono. Das ist eine Gelegenheit groẞe gesellschaftliche Fragen zu diskutieren: Wie lässt sich gesellschaftlicher Zusammenhalt organisieren, wenn nicht mehr auf Zwangskollektivierung zurückgegriffen werden kann? Wo bleiben die Abgehängten und Marginalisierten, wenn alle anderen sich aus der kriselnden Schule zurückziehen?

    +++

    VERSCHOBEN auf Di, 9. April, 20:00 Uhr

    Blauer Salon im Mehringhof (Gneisenaustr. 2a, 2. Hof Aufgang 2, 1. Stock links)
    André Stern: Und ich war nie in der Schule

    André Stern beschreibt seinen individuellen Weg, die Schule zu verweigern, nach seinen Bedürfnissen zu lernen und seinen Fragen zu folgen. Sein Buch ist 2010 in der 4. Auflage herausgekommen.
    Veranstalter_innen: KritischeLehrer_innen und CONTRASTE – Monatszeitung für Selbstorganisation – Redaktion Berlin.

    +++

    VORBEI: Mi, 16. Januar 2013, 17:00 Uhr, Irving-Zola-Haus
    (Ohlauer Straße 12, 10999 Berlin / Ecke Reichenberger Straße).
    Anke Caspar-Jürgens: Lernen ist Leben.

    Vier Jahre lang lebte in Deutschland etwas, das es nach dem Willen der Behörden nicht geben darf: ein völlig freies und selbstbestimmtes Lernprojekt für Kinder. Die »Temenos-Lerngruppe« (temenos, griech.: »geschützter Raum«) existierte, weil die beteiligten Kinder, Eltern und ihre Begleiterin es so wollten – und weil die Beteiligten Wege fanden, sich ihren persönlichen Raum jenseits behördlicher Eingrenzung zu nehmen, in dem ganz neue Lernerfahrungen aufblühen konnten.
    In Ihrem Buch beschreibt Anke Caspar-Jürgens die aufregende Zeit, in der sie in Bayern das vierjährige Temenos-Lernprojekt begleitete. Wenn dieses Modell, jetzt Familienschule genannt, in der deutschen Bildungslandschaft einen Platz finden würde, ließen sich viele Probleme lösen, die aus dem bisher nicht umsetzbaren Wunsch nach selbstbestimmter Bildung entstehen. Der persönliche Erfahrungsbericht wird ergänzt durch eine Kritik der Schwachstellen der aktuellen Bildungspolitik.

    alternative Termine mit Anke Caspar-Jürgens:

  • Di, 15.01., 20:00 Uhr Lesung (auf Einladung der CONTRASTE – Monatszeitung für Selbstorganisation) im Buchladen Schwarze Risse (Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin, 2. Hof).
  • Do, 17.01., 16:00 Uhr Lesung (auf Einladung der Ini Lehramt FU) an der FU Berlin, Caledonian Café in der Rostlaube, Raum JK 29/231.
  • Am Mi, 16.01., 08:03 Uhr ist Anke zu Gast in der Sendung „Geld oder Leben“ Im Morgenmagazin von Radio multicult.fm (Radio multicult.fm sendet auf der UKW-Frequenz 88,4 MHz (in Potsdam auf 90,7 MHz) und rund um die Uhr online).
  • +++

    Mi, 30. Januar 2013, 19:00 Uhr, Irving-Zola-Haus
    (Ohlauer Straße 12, 10999 Berlin / Ecke Reichenberger Straße).
    Alia Ciobanu: Revolution im Klassenzimmer.

    Alia Ciobanu erzählt in ihrem Buch davon, wie Freiburger Jugendliche sich von ihrer Schule abmelden und ihr Abitur ohne Schule vorbereiten. Sie organisieren alles selbst. In ihrem Wochenablauf kommen auch “Lehrer_innenstunden” vor. Aber die Lehrkräfte erklären nur das, wonach sie gefragt werden, und die Schüler_innen bestimmen mit ihren Bedrürfnissen und Fragen, was passiert.

    alternative Termine mit Alia Ciobanu:

  • Do. 24.01., 19.00 Uhr (auf Einladung der Alternativschule Berlin) im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin.
  • Di, 29.01., 20:00 Uhr (auf Einladung der CONTRASTE), beim Berliner Büchertisch, Mehringdamm 51, 2. Hof)
  • Die Kritischen Lehrer_innen Berlin

    treffen sich ungefähr jeden zweiten Dienstag im Monat ab 19.30Uhr in der Meuterei (Reichenberger Str. 58, Kreuzberg) – die Treffen sind in der Regel offen, d.h. alle Interessierten sind herzlich willkommen.

    Kontakt: kritischelehrerInnen(at)web.de
    Mailingliste abonnieren: https://lists.spline.inf.fu-berlin.de/mailman/listinfo/krile