Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

Schule und Bundeswehr – 12.2. Offenes Treffen gegen d. Militarisierung d. Schule

Massiv drängt die Bundeswehr mit Werbung fürs Tötungshandwerk in die Schulen. Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es für LehrerInnen, mit dieser Propaganda umzugehen? Wir haben zwei Personen von einem der Bündnisse gegen Bundeswehr Aktivitäten in Schulen – Schule ohne Militär zu Gast, die von Erfahrungen und ihrer Arbeit berichten.

Hinweis: In der aktuellen Jungle World ist auch ein Artikel zu dem Thema:
http://jungle-world.com/artikel/2014/04/49192.html
Und zu Zivilklauseln an Unis z.B. die CONTRASTE 1/14

Im Anschluss wird es für Interessierte noch eine praktische Einführung in E-Mailverschlüsselung geben, wenn wir noch nicht bis spät in die Nacht debattiert haben. Wer Interesse hat, am besten Laptop mitbringen.

Mitt­woch, 12.2.14, um 19 Uhr
in der Meu­te­rei (Rei­chen­ber­ger 58, Kreuz­berg)

Einladung zum offenen Bezugsgruppen-Findungstreffen Ende Januar / Anfang Februar 2014

Studierende, Referenader_innen, und Junglehrer_innen finden sich zu Bezugsgruppen zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen, zu reflektieren und das Erlebte auch in einen politischen Kontext einzuordnen. Herzliche Einladung an alle interessierten zu einem weiteren Bezugsgruppen-Findungstreffen!

Was und wozu Bezugsgruppen?

Tag: Samsatg, 01. Februar 2014
Zeit: 11-13:30 Uhr
Ort: Mehringhof, blauer Salon
Adresse: Gneisenaustrasse 2a, 10961 Berlin, 2. Hof, Aufgang Mehringhoftheater, 1. Stock überm Theater;
Anfahrt: U6/U7 Mehringdamm

Vorgeschlagener Zeitrahmen sind 2½ Stunden zum gegenseitigen Kennelernen und kennelernen des Bezugsgruppenkonzepts. Ein zweites Treffen ist manchmal sinnvoll.

2. und letztes Bezugsgruppen-Findungstreffen

Jetzt werden Verabredungen getroffen und es geht los. Die nächste Einladung zur Gründung von Bezugsgruppen gibt es dann im Sept./Okt. 2014

Tag: Montag, 24. März 2014
Zeit: 18:30-21:00 Uhr
Ort: blauer Salon (siehe oben)

Ge­flüch­te­te & Schu­le – Offenes Treffen am Mitt­woch, 11.​12.

Ge­flüch­te­te & Schu­le
Die kritischen Lehrer_innen laden zum Gespräch
Wir wollen uns diesmal mit der Situation geflüchteter Kinder und Jugendlicher befassen. Diese haben zwar ein Recht auf Bildung, also auch auf den Schulbesuch, welches aber aktuell in Berlin aufgrund diskriminierender bürokratischer Hürden nur dürftig durchgesetzt wird. Und selbst wenn es durchgesetzt wird, stellt sich die Frage, ob das hiesige Schulsystem angemessen auf geflüchtete Kinder und Jugendliche eingestellt ist. Demnach wollen wir darüber nachdenken, wie sie bei diesem Zugangsproblem und innerhalb der Schule unterstützt werden können. Auch Möglichkeiten, wie das schulische Umfeld informiert, sensibilisiert und politisiert werden kann, sollen diskutiert werden. All diese Überlegungen zu Support, Empowerment, Sensibilisierung und Politisierung sollen dabei jedoch daraufhin abgeklopft werden, wie angesichts einer weißen Dominanz v.a. der Lehrer_innenschaft und der administrativen Ebene Othering, Paternalismus, Viktimisierung und positiver Rassismus vermieden werden können: Was, wenn sie aus guten Gründen gar nicht in die Schule wollen? Wie kann ein paternalistischer und exklusiver Diskurs über „diese Flüchtlingskinder“ in Lehrer_innenzimmern und auf Schulkonferenzen vermieden werden? Wie kann erreicht werden, dass zwar die individuellen Geschichten der Schüler_innen sensibel berücksichtigt werden, Empathie und Solidarität gefördert werden, sie aber nicht permanent auf diese Rolle der „Anderen“ und der „Opfer“ reduziert werden?

Mittwoch, 11.12.13, um 19 Uhr
in der Meuterei (Reichenberger 58, Kreuzberg)

Sekundärtugenden in der Schule – Offenes Treffen am 27.11

Sekundärtugenden in der Schule
Im Zeitalter der Krise sollen die deutschen Schülerinnen und Schüler mehr lernen, als nur Mathe, Naturwissenschaften und Sprachen. Soziale und emotionale Fähigkeiten rücken in den Fokus. Geht es dabei aber um die persönliche Entwicklung des Individuums oder darum, mit soft skills „fit für die Zukunft“ zu machen ?

Mittwoch, 27.11.13, um 19 Uhr
in der Meuterei (Reichenberger 58, Kreuzberg)

Die Offenen Treffen sind keine „interne“ oder „BescheidwisserInnen“-Veranstaltungen, sondern es sind immer alle In­ter­es­sier­ten herz­lich will­kom­men.
Sie finden jetzt wieder in der Regel mittwochs statt
, es gibt aber dieses Jahr noch eine Ausnahme:

Die nächsten Themen sind:
Mitt­woch, 11.​12.: Ge­flüch­te­te & Schu­le

„alternative“ vs. öffentliche Schule

Sollten wir versuchen, die richtige Schule im falschen Leben zu errichten?
Oder im Rahmen dieser herrschaftsförmigen Gesellschaft versuchen, die öffentliche Schule zu verbessern?

Es soll vor allem um unsere – und Deine? - subjektive Positionierung gehen.

Donnerstag, 31.10.13, um 19 Uhr in der Meuterei, Reichenberger Str. 58

Den Begriff der „alternativen“ Schule haben wir in dieser Einladung sehr allgemein verstanden, quasi als Gegenbegriff zur „öffentlichen“ Schule.
Eine interessante Diskussion entspann sich vorher schon auf der Mailingliste und ist in den Kommentaren nachzulesen.

Staatsdiener_in und politischer Mensch – Offenes Treffen 17.10.13

Staatsdiener_in und politischer Mensch – Offenes Treffen der Kritischen Lehrer_innen

Do, 17. Oktober
19:00 Uhr
blauer Salon im Mehringhof

(Gneisenaustr. 2a überm Mehringhoftheater)

Die Schule ist durchzogen von expliziten Herrschaftsverhältnissen, sogenannten Sonder-Rechtsverhältnissen, die die Grundrechte der Betroffenen einschränken. Sie heißen Schulverhältnis und Beamt_innenverhältnis. Zum Beispiel ist die Meinungs- und Redefreiheit von Lehrkräften eingeschränkt. Wenn man die rechtlichen Einschränkungen der persönlichen Freiheit der Beteiligten bedenkt, dann wirkt das zunächst einschüchternd und passivierend. Wir wollen es nicht dabei belassen, sondern über die Spielräume diskutieren, die wir als politische Menschen in der Schule haben: Stichworte sind: Handlungsspielräume, vorauseilender Gehorsam, Selbstzensur. Gesetze können zwar einen repressiven Rahmen schaffen, aber es müssen auch immer Menschen an den entsprechenden Stellen sitzen, die bereit sind, den Rahmen gegen andere auszuschöpfen. Es lohnt sich also, miteinander über unsere Erfahrungen mit „abweichendem“ gesellschaftlich und politisch engagiertem Verhalten zu sprechen. Tun wir es…

PS: Wir werden nochmal über die Raumfrage für die nächsten Termine sprechen müssen. Oder über den Termin: Mittwochs gäbe es freie Räume…

Offenes Treffen: Aberglauben in der Schule? 5.6.

Die Diskussion einleiten wird eine Polemik von Frank:

„Nur die Kirchen raus aus dem Bildungssystem?
Und Gott und Aberglauben drinlassen?

Das Tragen einer Kippa in der Schule würde ich jederzeit verteidigen.
Wieso es damit in Deutschland eine besondere Bewandtnis hat, muss wohl nicht erläutert werden.

Kreuz und Kopftuch haben dort aber nichts verloren, genauso wenig wie „Religionsunterricht“, Sonder-Ferientage für Angehörige staatlich anerkannter Aberglaubensgemeinschaften, Gebetsräume, „freiwillige“ Schulgottesdienste am Luther-Tag, Befreiungen vom Schwimmunterricht oder geschlechtergetrennter Sportunterricht aus religiösen Gründen. Um das Lehren von Kreationismus muss wohl bisher in Deutschland nicht gestritten werden, aber wie lange noch?

Täuscht mein Eindruck oder gibt es solcherart stark zunehmenden Erscheinungen gegenüber eine Menge falscher Toleranz auch unter sich emanzipatorisch verstehenden Pädagog_innen?
Dass mensch ungern mit Rassisten wie Sarrazin eine Position gegen Kopftücher teilen möchte, ist klar. Doch deshalb dürfen wir die kämpferische Auseinandersetzung mit antiemanzipatorischen Ideologien – und das sind prinzipiell alle Religionen, nicht nur deren Institutionen – nicht den Rassist_innen überlassen.“

Einladung zum offenen KriLe-Treffen am 10.04.2013 um 19 Uhr im Irving-Zola-Haus

Am Mittwoch, den 10.04.2013, möchten wir uns erneut unter dem Dach des Irving-Zola-Hauses in der Ohlauer Straße 12 einfinden, um uns einen Raum zu schaffen,
an dem wir uns – geschützt vor den Widrigkeiten unseres täglichen Umgangs mit Schule, Herrschaft und Gedankenlosigkeit – mit Ideen, Kritik, Diskussion, Konsens und Inter-/Aktion begegnen können.

Wir laden dich herzlich dazu ein, mit deinen Wünschen, deiner Kritik und Utopie an der Gestaltwerdung der KriLe teilzuhaben!

Schwerpunktmäßig werden wir uns mit folgendem Thema beschäftigen: „Vom Durchschweigen in Studium und Referendariat“: Wie gebe ich mich in der Institution zu erkennen als jemand, der mit autoritären Praxen nicht einverstanden ist? Gebe ich mich überhaupt zu erkennen? Was macht derart strategisches Schweigen und Kommunizieren mit uns?

Einen kurzen Hinweis auf dein Erscheinen am Mittwoch kannst du an kritischelehrerinnen@web.de richten.

Beste Grüße und bis dann

24. März: Gründungstreffen – Bezugsgruppen für die Schulpraxis (IV)

Du hast deine Bewerbung fürs Referendariat abgegeben? Du bist noch unsicher, wie du im Ref. klarkommen wirst? Dann mach mit bei einer der Bezugsgruppen zur Schulpraxis oder gründe eine.

Die Idee ist, dass sich Studierende, Referendar_innen, und Junglehrer_innen zu Bezugsgruppen zusammenfinden, um sich gegenseitig zu unterstützen, zu reflektieren und das Erlebte auch in einen theoretischen / politischen Kontext einzuordnen.

Workshop zum Bezugsgruppenkonzept und zum Kennenlernen

So, 24. März 2013
17-20 Uhr
Irving-Zola-Haus, Ohlauer Str. 12

wetere Infos und Texte zum Bezugsgruppenkonzept findest du im Dossier Bezugsgruppen

parallel findet im Irving-Zola-Haus das Kiezcafe statt und es gibt (veganen) Kuchen.

Aufruf zur Beteiligung an der Refugee-Revolution-Demo am 23.3.13

Als Verbündete des Flüchtlingsstreiks rufen wir mit zur Refugee-Revolution-Demo auf. Bitte kommt mit uns am Sa, 23.3.2013 um 14 Uhr auf den Berliner Oranienplatz und lasst uns zeigen, dass es auch im Inneren des Systems Menschen gibt, die das Flüchtlingsabwehr-Regime der EU und Deutschlands nicht mittragen. Lasst uns gemeinsam unsere Solidarität mit allen Geflüchteten demonstrieren, die um ihre Würde und um ihre Rechte kämpfen!

hier der Aufruf der Flüchtlinge und ihrer Unterstützerinnen:

What we need is your solidarity!

An alle Verbündeten und solidarischen Gruppen des Refugee Protest und
des Camps Oranienplatz!

Wir, die streikenden Geflüchteten vom Oranienplatz Berlin und die tätigen UnterstützerInnen rufen alle mit uns solidarischen Gruppen in Berlin und bundesweit dazu auf, in ihren Kreisen und mit ihren Mitteln die Refugees Revolution Demo am 23.03.2013 in Berlin zu unterstützen und dafür zu mobilisieren. Wir bitten Euch, den Aufruf auf Internetseiten und Mailinglisten breit
zu verteilen.

Wir bitten auch ganz besonders um die öffentliche Mitunterzeichnung unseres Aufrufes bzw. begrüssen eigene Demoaufrufe mit eigenen Formulierungen. Wichtig ist ferner, dass ihr uns das zügig rückmeldet, damit wir dies spätestens auf der öffentlichen Pressekonferenz zur Ankunft der Refugee Revolution Bustour am 20.03.20213 in die dortige Presseerklärung und damit letzte pressewirksame Ankündigung der Demo einfliessen lassen können. Ebenso benötigen wir Unterstützung beim Verteilen und Auslegen von Flyern und dem Kleben von Plakaten. Meldet Euch und seid dabei!

Mit kämpferischen Grüssen
die streikenden Geflüchteten vom Oranienplatz Berlin und die tätigen
UnterstützerInnen

weitere Infos:

  • Materialien siehe http://asylstrikeberlin.wordpress.com/donwloadsmaterial/
  • Rückantworten und Fragen bitte an die Presse-/Medien AG Refugee Protest Oranienplatz, in dieser Sache zuständig: Dirk Stegemann (dirk.stegemann@gmx.com)
  • http://asylstrikeberlin.wordpress.com/
  • http://refugeesrevolution.blogsport.de/
  • Einladung zu den offenen Treffen der KriLen am 13. und 20. März und am 10. April

    Hallo Welt!

    Dies ist eine gute Nachricht für alle, die von Schule betroffen sind oder die Schule betroffen macht:
    es gibt sie, die Kritischen LehrerInnen!

    Frustriert dich ein ideenloses Lehramtsstudium?
    Ängstigen dich motivationslose KommilitonInnen?
    Beunruhigt dich die Aussicht auf einen Platz in den deutschen Bildungsinstitutionen?
    Spürst du Sehnsucht, Empörung, Tatendrang?

    Wir wollen ein Forum bieten für unkonventionelle, neue, abseitige, mutige und utopische Fragen an das System Schule, für Kritik in Form von Aktion, für Austausch, Bestärkung und gute Ideen, für abwegige Projekte, unerprobte Methoden, für Analytik und wilde Raserei im Angesicht des Bildungsdschungels.

    Als frisch wiederbelebte Gruppe sind wir völlig offen für deine Gestaltungswünsche und Bedürfnisse, also komm einfach vorbei!
    Wir treffen uns jeden zweiten Mittwoch, die nächste Male am

    Mi, 13.03.13
    um 19 Uhr
    ausnahmsweise im NewYorck59 im Bethanien-Südflügel, 1. Stock, grüner Raum hinten rechts (Mariannenplatz 2a, 10997 Berlin-Kreuzberg, Zugang über Waldemarstr. / sonst immer im Irving-Zola-Haus, Ohlauer Straße 12).

    Mi, 20.03.13
    um 19 Uhr
    wieder im Irving-Zola-Haus, Ohlauer Straße 12.
    Thema: Bezugsgruppen fuer die Schulpraxis (siehe Dossier auf diesem Blog)

    und

    Mi, 10.04.13
    um 19 Uhr
    im Irving-Zola-Haus.

    Wenn du planst zu kommen, gib doch einen kurzen Hinweis an kritischelehrerinnen@web.de, damit wir wissen, mit wem zu rechnen ist.

    Bis dann also!

    Seminar: RASSISMUS im deutschen BILDUNGSSYSTEM

    +++ Kurzhinweis +++

    am 2.+3. März 2013
    an der Humboldt-Universität Berlin

    nähere Infos zum Download als Flyer

    Veranstalter_in: Antira-Referat der Humboldt Universität, Afrika Initiative und Afrikanische Studentenunion (ASU e.V.)

    Kontakt: Chamberlin Wandji: antira -at- refrat.hu-berlin.de